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Friedenweiler – Ein Ort voller Geschichte

Frauenkloster, Rokokobaumeister und Geigenbauer für Beethoven – erfahren Sie mehr über eine der ältesten Siedlungen im Hochschwarzwald.

Der Name Friedenweiler wurde erstmals im Jahre 1123 n.Chr. in einer Tauschurkunde erwähnt. Die Geschichte der Gemeinde wurde maßgeblich durch die Gründung eines Frauenklosters der Benediktinerinnen geprägt. Das Kloster wurde durch einen Großbrand am 27. März 1725 vollständig zerstört und unter dem bekannten Baumeister Peter Thumb wieder aufgebaut. Die Peter-Thumb-Kirche ist heute noch gut erhalten und absolut sehenswert.

Der größere Ortsteil Rötenbach wurde erstmals im Jahr 819 unter dem Namen „villa que dictur Rotinbah“ in einem Urkundenbuch der Abtei St. Gallen schriftlich erwähnt und gehört somit zu den ältesten Siedlungen im Hochschwarzwald.  Das Kunsthandwerk hat den Ort weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Erwähnenswert sind die Hinterglasmalerei von Lorenz Winterhalder und die berühmten Geigenbauer Johann Straub und Josef Bier. Selbst Beethoven spielte auf einer „Straubbratsche“ und die Bierschen Geigen sind auch heute noch sehr gefragte Instrumente, da sie sich durch ihre Verarbeitung und Klangschönheit auszeichnen.  

Heute verspricht Friedenweiler mit seinen Ortsteilen Kleineisenbach und Rötenbach mit dem geheimnisvollen Klosterwald, der imposanten Rötenbachschlucht und dem Blütenzauber der Rötenbacher Wiesen im Frühsommer, Naturgenießern einen erlesenen Leckerbissen.

Die Landschaft ist wie geschaffen für ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen, Radtouren und Wintersport. Eine willkommene Erfrischung im Sommer bietet der Klostersee mit Freibad und Terrassencafé. Friedenweiler bietet sich als Ausgangsort für vielfältige Ausflüge in die Umgebung wie zum nahen Feldberg, dem Titisee oder zum Wandern in den größten Canyon Deutschlands, der Wutachschlucht, an.


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