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Fairtrade Stadt Löffingen

Die erste Fairtrade Stadt im Hochschwarzwald

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Löffingen ist die erste Fair Stadt im Hochschwarzwald und die 311. Stadt in Deutschland. Von nun ist für Gäste und Einheimische in Löffingen ein großes Angebot fair gehandelter Produkte, von Kaffee über Geschenke, vom Kunsthandwerk bis hin zu Schulstiften, erhältlich. Aus einige Gastronomie Betriebe haben ihre Speisekarte schon seit geraumer Zeit nach den Kriterien erweitert.

Hintergrund Fairtrade Stadt

Die Fairtrade-Town-Kampagne begann in Deutschland im Jahr 2009. Die Kampagne wird von TransFair getragen und bringt Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Fairtrade steht für gerechtere Handelsbeziehungen mit den Produzenten aus Afrika, Asien und Lateinamerika, bessere Arbeitsbedingungen sowie Förderung von sozialen Projekten.

Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. Und das nicht ohne Grund, denn das Thema Fairer Handel liegt im Trend: In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.
Auf kommunaler Ebene spielt der Faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend auch bei der öffentlichen Beschaffung.

Was ist Fairtrade?  Fairtrade Deutschland (TransFair e.V.)

Seit über 20 Jahren unterstützt TransFair e.V. benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern. Fairtrade verbindet Produzenten und Konsumenten und unterstützt Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeiter im globalen Süden, damit sie die Armut aus eigener Kraft überwinden, ihre Stellung stärken und ihr Leben selbst bestimmen können.

Als gemeinnütziger Verein handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte und fördert das Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum.

TransFair wird von rund 30 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Kirche, Sozialarbeit, Verbraucherschutz, Genossenschaftswesen, Bildung, Politik und Umwelt getragen. Die Mitgliedsorganisationen, darunter Misereor, Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Unicef und die Welthungerhilfe, unterstützen TransFair mit konkreten Aktionen und tragen die Idee des Fairen Handels in ihre Netzwerke.