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Sonderausstellung "Egon Hummel" im Klostermuseum

Erfahren Sie mehr aus dem Leben des Holzbildhauers "Egon Hummel"

Das Klostermuseum St. Märgen zeigt aus Anlass des 50. Todestages von Egon Hummel einen Querschnitt durch das Werk des geschätzten Bildhauers.

Egon Hummel stammte aus einer Schwarzwälder Schnitzerfamilie und wurde am 4. November 1899 in Dreistegen/Neukirch geboren.
Seine Ausbildung an der Großherzoglich Badischen Schnitzereischule in Furtwangen vermittelte ihm die grundlegenden Techniken des plastischen Gestaltens und Schnitzens sowie praktische Fertigkeiten in der Holz- und Möbelschnitzerei. Die Herstellung kunstgewerblicher Gegenstände wie auch der Bau von Gehäusemustern und Zierteilen zur Dekoration von hölzernen Uhrgehäusen für die Schwarzwälder Uhrenindustrie gehörten dazu.
Während seiner Zeit ab 1931 in St. Märgen eröffnete Egon Hummel eine eigene Werkstatt im ehemaligen Haus Pfändler. Hier schnitzte er Kruzifixe und Figuren für Kirchen, Kapellen und Wohnstuben, vielfach nach Vorlagen des Barockbildhauers Matthias Faller. Altäre, Weg- und Grabkreuze, Devotionalien, kunsthandwerkliche Arbeiten und Kleinmöbel entstanden unter seiner Hand.
Sein umfangreiches Werk zeigt die ganze Vielfalt des Schaffens eines Schwarzwälder Holzbildhauers und den meisterhaften Umgang mit dem Werkstoff Holz.
Egon Hummel verstarb am 2. Januar 1962 in St. Märgen.

Die Sonderausstellung ist während der Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen:

1. Mai bis 1. November und in den Schulferien von BW

Mittwoch und Donnerstag von 10.00 - 17.00 Uhr

ganzjährig Sonn- und Feiertag von 10.00 - 13.00 Uhr

Führungen finden an den Öffnungstagen jeweils um 11.00 Uhr statt.