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Geigenbau im Hochschwarzwald

Auch der Geigenbau war in Rötenbach heimisch. Selbst Beethoven spielte auf einer "Straubbratsche". Der Erbauer, Johann Straub, zog aus Rudenberg nach Rötenbach, um hier sein Handwerk auszuüben.Die Geigen von Straub zeichneten sich durch einen sehr guten Ton aus, auch wenn die Instrumente eher unscheinbar waren. Die Familie Straub hat viele Instrumente hergestellt, welche entlang des Rheines bis nach Holland und entlang der Donau bis nach Ungarn hinein verkauft wurden. Mit dem Tod des Geigenbauers Johann Georg Straub starb das Geigenhandwerk in Rötenbach aus. Es wurde erst 1929 durch den gelernten Geigenbauer Josef Bier wiederbelebt. Die Bierschen Geigen wurden mit viel Sorgfalt hergestellt. So suchte Josef Bier das Holz für die Geigen selbst aus. Es durfte nur zwischen dem 24.12. und dem 06.01. geschlagen werden und wurde 5 bis 7 Jahre gelagert. Die Bierschen Geigen sind auch heute noch sehr gefragte Instrumente, welche sich durch Verarbeitung und Klangschönheit auszeichnen. Josef Bier bildete seinen jüngeren Bruder Alfons zum Geigenbauer aus, welcher das Handwerk aber nach der Lehre nicht ausübte. So starb mit dem Tod von Josef Bier auch das Geigenhandwerk in Rötenbach aus.

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