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Japanisches Denkmal

Das Denkmal der deutsch-japanischen Freundschaft findet man in Birkendorf, auf dem Machecoul-Platz am Haus des Gastes, direkt bei der Tourist-Information.

In Birkendorf, einem Teilort der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf, beherbergt ein Denkmal mit japanischem Schriftzug den französischen Partnerstadtplatz. Direkt daneben erfährt der Besucher auf der Informationstafel, dass im November 1978 zwischen Japanern und Deutschen in Ühlingen-Birkendorf ein Freundschaftsvertrag geschlossen wurde. Zuvor war eine Delegation von 52 Japanern vor Ort gewesen und hatte sich Birkendorf genauer angeschaut. Wieso Birkendorf? Tatsächlich hatte es mit der Berichtserstattung über den Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ zu tun. Das Hochschwarzwalddorf konnte sich 1973 den Bundessieg sichern, dies hatte sich bis nach Japan herumgesprochen. Ryuzo Takayama, ein Professor der Universität Tokio sowie Seizo Sugiura, der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der japanischen Landgemeinden, reisten gemeinsam an um mehr über Birkendorf zu erfahren.
Sofort bildete sich ein deutsch-japanischer Freundeskreis. Initiator war der ehemalige Bürgermeister Karl Sternadl. Dass er für die binationalen Beziehungen Wichtiges geleistet hat, honorierte auch die große Politik: Beim Weltwirtschaftsgipfel 1985 in Bonn war der Bundesverdienstkreuzträger als einziger Vertreter aus Baden-Württemberg vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl zu einer Dampferfahrt auf dem Rhein eingeladen worden. Sternadls Bemühungen ist auch die Städtepartnerschaft Ühlingen-Birkendorfs mit der japanischen Stadt Asahi zu verdanken, die zur Präfektur Yamaguchi gehört. Es folgten über die Jahre viele Besuche, hier wie auch in der japanischen Partnerstadt. In Birkendorf meißelte man die Freundschaft in Stein.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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