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Kapelle St. Leonhard

Die Leonhardkapelle stammt aus dem Jahr 1741.

Kapelle St. Leonhard
Kapelle St. Leonhard - © Bildarchiv Hochschwarzwald Tourismus GmbH/ Angelika Hug

Bis heute wird dorthin am Hirschmontag (erster Montag nach Aschermittwoch) „gewallfahrtet“ Es war der Tag, an dem das „Landvolk“ frei hatte und man traf sich an der Kapelle zum Gebet. Diese Wallfahrt, die es so auch z.B. in St. Peter oder in Lenzkirch gibt, geht zurück auf eine Viehseuche, der sogenannten Hirschkrankheit, die in den Jahren vor 1800 im Hochschwarzwald wütete. Sie betraf hauptsächlich die Rinder, deren Kopf sich durch die Krankheit so verformte, dass sie wie ein Hirschkopf wirkten. Die Wallfahrt erinnert daran, dass die Hirschseuche eingedämmt wurde und man bittet die Schutzheiligen des Viehs, in dieser Kapelle den Heiligen Leonhard und den heiligen Wendelin, dass sie das Vieh vor weiteren Seuchen bewahren.

Bis heute wird diese Tradition hochgehalten und am Hirschmontag um 14.00 Uhr um Fürsprache beim Heiligen Leonhard gebeten.

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