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St. Cyriak Kapelle auf dem Dürrenbühl

Hochspirituell – Der Hochschwarzwald war für das Leben der Bewohner in der Vergangenheit oft hart und mühsam. Es gab noch keine Versicherungen gegen Krankheit, Feuer, Missernten oder andere Schicksale. Hilfe suchte man im Glauben. So wurden Kapellen in den Ortsteilen und Weilern erbaut. Das sind „kleine Gotteshäuser ohne eigene Geistlichkeit“. In diesen Kapellen suchte man voll Hoffnung und Vertrauen Hilfe in der Not.

Um 300 wurde der Hl. Cyriak in Rom zum Diakon geweiht und unter Kaiser Maximilian erlitt er im Jahre 305 das Märtyrium. Er gehört zu den 14 Nothelfern. 1445 erschienen einer Legende nach dem Schäfer H. Leicht beim Zisterzienserkloster Langheim 14 Gestalten, die seither als Nothelfer bezeichnet werden.
Nach dem 30 jährigen Krieg wurde die Kapelle 1655 von Bergleuten, die in der Gegend nach Erzen suchten, erbaut. Eine Besonderheit ist die Außenkanzel, von der die Predigt für die Wallfahrer gehalten wurde.
Zahlreiche Votivtafeln (heute im Pfarrhaus Grafenhausen) bekunden die Erhörung der Gebetsanliegen. Es gab früher eine Andacht der Wallfahrer zu den 14 Nothelfern, die sehr beliebt war.
Heute kommen hunderte von Pilgern am Fest des Hl. Cyriak, dass immer am 1. Samstag im August gefeiert wird, zum Gottesdienst mit Fahrzeugweihe (Traktoren, Autos, Motorräder und Gespanne).
In vielen Gegenden wird er als Patron der Winzer verehrt. Festtag des Hl. Cyriak ist der 8. August.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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