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St. Jakobus in Untermettingen

St. Jakobus Kirche in Untermettingen ist die Pfarrkirche der Pfarrei Untermettingen und gehört heute zur Seelsoregeeinheit Oberes Schlüchttal.

Jakobus der Ältere war der Sohn des Fischers Zebedäus und der Salome sowie der ältere Bruder des Jüngers Johannes. Jesus gab den zwei Brüdern wegen ihres Eifers den Beinamen "Boanerges", "Donnersöhne" (Markusevangelium 3, 17). Jakobus zählte neben seinem Bruder und Petrus zu den drei bevorzugten Jüngern, die bei der Verklärung Jesu und in seiner Todesangst im Garten Gethsemane zugegen waren. Der Überlieferung nach verkündete er nach Pfingsten in der Gegend um Samaria - das heutige Shomron - und Jerusalem das Evangelium, bis er durch König Herodes Agrippa I. von Judäa im Jahr 43 geköpft wurde; Jakobus war somit der erste Märtyrer unter der Aposteln (Apostelgeschichte 12, 1 - 2).

Jakobus wird oft als Pilger oder Ritter (Maurentöter) mit einer Muschel dargestellt. Er gilt als Patron von Spanien, der Krieger, Arbeiter, Lastenträger, Apotheker, Drogisten, der Pilger und Wallfahrer, für das Wetter, für Gedeihen der Äpfel und Feldfrüchte und gegen Rheumatismus.

Der Festtag dieser Kirche ist der 25. Juli.

Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrei zu Mettingen findet sich 1275. Nach dem 30-jährigen Krieg im 17. Jhd. waren erhebliche Renovierungen nötig. Von der alten Kirche blieb nur der Turm erhalten. Im Jahr 1694 wurden Endermettingen, Löhningen, Talhöfe und Rassbach eingepfarrt. Am 11. Mai 1731 starb Pfarrer Widerkehr, der amtierende Pfarrer der Gemeinde. Mit seinem Testament legte er den Grundstein für den Neubau der Kirche. In den Jahren 1737 – 1738 wurde die neue Pfarrkirche erbaut. 1738 -1741 wurden die Seitenaltäre fertiggestellt und 1751 folgten die Fertigstellung des Hochaltares und der Kanzel. 1879 wurde die Kirche unter Pfarrer Böhler das erste Mal renoviert. 1927 erfolgte die zweite Renovation unter Pfarrer Büche. 1954 – 1963 erfolgten verschiedene Renovationsarbeiten (unter anderem auch die Turmaufstockung und Außenputz). 1967 wurde die Orgel renoviert. 1973 wurden im alten Turm die Fresken freigelegt. 1987 wurde die Pfarrstelle in Untermettingen mit dem Auftrag des Jugendpfarrers im Dekanat Wutachtal verbunden. In den Jahren 1999-2000 erfolgte in Verbindung mit der Neugestaltung des Kirchplatzes eine Außenrenovierung der Kirche. Im Herbst 2006 bis ins Frühjahr 2007 erfolgte eine umfangreiche Innenrenovierung der Pfarrkirche (Heizung, Fußboden, Elektroanlage, Theaterbeleuchtung, hinterer Raumabschluss mit Glaswindfang, Beichtzimmer, Wendeltreppe zur Empore und Stuhllager, lose Bestuhlung, Sanierung der Turmkapelle, Sakristei, Wandanstrich, Entwurmung und Reinigung der Altäre).

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

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