12. Januar 2018

FIS Snowboard Cross Weltcup: „Die Schneeprognosen sind positiv“

Die Rennen beim FIS Snowboard Cross Weltcup am Feldberg vom 2. bis 4. Februar 2018 sind für die weltbesten Snowboardcrosser die letzten Wettkämpfe vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Mit dabei sind im Hochschwarzwald die Lokalmatadoren Paul Berg (SC Konstanz), der in diesem Winter bereits einen Weltcupsieg feiern konnte, und die 18-jährige Jana Fischer (SC Löffingen), die sich berechtigte Hoffnungen auf einen Start in Südkorea machen kann. Drei Wochen vor dem Doppel-Weltcup spricht Svenja Haberkorn vom Organisationskomitee über den Stand der Vorbereitungen am Feldberg.

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Feldberg/Hinterzarten, 12. Januar 2018: Noch drei Wochen sind es bis zum FIS Snowboard Cross Weltcup am Feldberg vom 2. bis 4. Februar 2018. Mit der Planung der Großveranstaltung sind Svenja Haberkorn und das Organisationsteam bereits seit vergangenem Sommer beschäftigt. Im Interview spricht die Generalsekretärin des Organisationskomitees über die Besonderheiten der Rennen am Feldberg, den Stand der Vorbereitungen und das Hoffen auf den Wettergott.

HTG: Orkanböen, Regen, milde Temperaturen: Das Sturmtief Burglind hat der bis dahin üppigen Schneedecke am Feldberg mächtig zugesetzt. Wie sehr macht Ihnen das Wetter derzeit Sorgen?

Svenja Haberkorn: Es verursacht durchaus einige Bauchschmerzen. Aber Schwarzwälder sind ja dafür bekannt, nie den Kopf in den Sand zu stecken. Vor zwei Jahren hatten wir eine ähnliche Situation. Damals präsentierte sich die Piste am Seebuck bei der Schneekontrolle mit dem Skiweltverband (FIS) in einem ähnlichen Zustand wie derzeit, zwei Wochen später konnten die Weltcuprennen unter guten Schneebedingungen durchgeführt werden. Wir hoffen, dass es der Wettergott auch dieses Jahr gut mit uns meint. Die Prognosen sind jedenfalls positiv: In den nächsten Tagen soll es Schneefall geben und kälter werden. Dann können wir die Piste auch zusätzlich künstlich beschneien.

HTG: Wie weit sind Sie mit den Vorbereitungen?

Svenja Haberkorn: Im organisatorischen Bereich geht es jetzt nur noch um die Feinabstimmung. Ein wichtiger Termin ist die Schneekontrolle mit der FIS am 23. Januar. Bis dahin ist hoffentlich genügend Schnee da – oder zumindest die Wettervorhersage positiv. Dann wird auch entschieden, ob wir einen breiten Parcours bauen können, auf dem Läufe mit sechs Startern stattfinden, oder ob der Schnee nur für vier Snowboarder pro Rennen reicht.

HTG: Die Organisation eines Doppel-Weltcups erfordert einen enormen Aufwand. Wie ist dieser in einem kleinen Ort wie Feldberg zu stemmen?

Svenja Haberkorn: Wir hatten zum Glück bereits frühzeitig die rund 200 Helfer beisammen, die wir benötigen. Darunter sind Mitglieder von Skiclubs und Vereinen aus der Region, aber auch Einzelpersonen, die gerne Weltcupluft schnuppern möchten. Einige nehmen dafür eine weite Anreise in Kauf, wie etwa ein Helfer aus Wuppertal, der eine 500-Kilometer-Strecke zurücklegt. Vom reinen Fußgänger bis zum Halbprofi auf Ski ist alles dabei.

HTG: Für Helfer scheint der Weltcup am Feldberg sehr attraktiv zu sein. Warum sollten Besucher sich die Rennen nicht entgehen lassen?

Svenja Haberkorn: Das Besondere bei uns ist, dass die Zuschauer sehr nah an die Sportler herankommen. Dieser Kontakt ist einerseits für die Athleten schön, andererseits können die Zuschauer vom Aufwärmen bis zur Siegerehrung alles hautnah miterleben, manchmal mischen sich auch die Athleten unter die Zuschauer. Von der Stehtribüne im Zielbereich hat man fast die gesamte Strecke im Blick und kann die Rennen vom Start weg verfolgen. Zusätzlich gibt es eine große LED-Leinwand und Moderatoren, die das Geschehen live kommentieren und Interviews mit den Sportlern führen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Zielbereich für Besucher hervorragend zu Fuß erreichbar ist. Für Wintersportler gilt das Skiticket des Liftverbunds Feldberg als Eintrittskarte zum Weltcup. Sie können die Wettkämpfe zudem von den umliegenden Pisten aus beobachten.

Interview: Matthias Maier

Tickets für die Weltcuprennen am Feldberg sind erhältlich in allen Tourist-Informationen der
Hochschwarzwald Tourismus GmbH, telefonisch unter +49 (0)7652/1206-30 sowie bei den Vorverkaufsstellen von Reservix und unter www.reservix.de

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.hochschwarzwald.de/weltcup-feldberg

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Herbert Kreuz

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Pressesprecher

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