20. November 2018

Internationales Schlittenhunderennen mit Tradition

Das Schlittenhunderennen in Todtmoos bringt auch im kommenden Jahr vom 25. bis 27. Januar einen Hauch von Alaska in den Hochschwarzwald. Über 100 Musher mit ihren Tieren werden erwartet. Für Besucher gibt es ein spannendes Begleitprogramm.

© Dietmar Hass

Todtmoos/Hinterzarten, 20. November 2018: Sie kommen gerne in den Hochschwarzwald – zum Training und zur Teilnahme am Internationalen Schlittenhunderennen: Musher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern mit ihren sibirischen Huskys oder Alaskan Malamutes. Die Natur mit ihren dichten Waldregionen fordert dazu regelrecht auf. Rund 100 Schlittenhundeführer werden am Wochenende vom 25. bis 27. Januar 2019 in Todtmoos erwartet. Dann weht ein Hauch von Alaska über den sonst beschaulichen Ort und laut sind die Rufe der Musher und das Gebell der Huskys zu hören. Das Schlittenhunderennen ist seit Jahrzehnten weit über deutsche Grenzen hinaus bekannt.

Erstmalig traten 25 Musher im Jahr 1975 zu einem Rennen an. 1994 und 2015 fanden hier sogar die Weltmeisterschaften statt. Dieses Jahr fließen Wertungspunkte in die anschließende WM ab 30. Januar im französischen Bessans. Todtmoos zeigt sich daher als Ort der Vorentscheidungen und als Trainingslager für Mensch und Tier. Gespanne mit zwei, vier, sechs und acht Hunden treten bei den vier bis 24 Kilometer langen Sprintstrecken an, sowie offene und reinrassige Teams. Ebenfalls dabei sind die Kategorien Skijöring, bei der der Mensch auf Skiern den Hund anleitet, und Pulka mit ein bis vier Hunden sowie einem Lastenschlitten. Beeindruckend für die Zuschauer dürften die großen Gespanne der „offenen Klasse“ mit einer fast unbegrenzt großen Zahl an Hunden vor dem Schlitten sein.

Für Zuschauer gibt es ein spannendes Rahmenprogramm: Huskys sind nicht nur gute Schlittenhunde und treue Gefährten, sie lassen sich auch aus der Nähe betrachten und streicheln. Ab Freitag ist dies an allen drei Abenden ab 18 Uhr im Alten Kurpark möglich. Eine Fackelwanderung von der Ortsmitte zum Rennplatz steht zur Eröffnung am Freitagabend auf dem Programm. Interessierte können sich samstags und sonntags auch selbst in den Schlitten setzen: Fürs Trekking mit Huskytouren Hochschwarzwald braucht es nur gutes Schuhwerk sowie einen Bauchgurt, der gestellt wird – und man darf beim Füttern dabei sein. Wer Lust auf Party hat, besucht in typischer Musher-Manier samstags den Countryabend. Die Rennen sind samstags und sonntags ab 9 Uhr. Im Festzelt am Start und Ziel im höher gelegenen Ortsteil Schwarzenbach wird durchgängig für die Verköstigung gesorgt und verschiedene Stände mit kulinarischen Schwarzwald-Spezialitäten oder Hundesportausrüstungen laden zum Besuch. Ein Shuttlebus verkehrt zwischen dem Ort und dem Rennplatz.

Weitere Informationen: www.hochschwarzwald.de

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