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07. April 2017

Oster-Tipp: Familienfreundliche Ferien im Hochschwarzwald

Wald- und Naturerlebnispfade für die ganze Familie, Erlebniswandern mit dem Naturforscherrucksack und auf Schatzsuche beim Geocaching – die Familienangebote des Hochschwarzwalds sind auch über die Ostertage so vielfältig wie die Region selbst.

Tipps und eine Geschichte von Autorin Daniela Frahm liefern Anreize für ein rundes Familienprogramm.

© Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Wald- und Naturerlebnispfade für die ganze Familie

Familien können im Hochschwarzwaldzehn kindgerechte Wald- und Naturerlebnispfadevon 2 bis 4 km Länge genießen. Auf den Wegen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erklären Informationstafeln Flora und Fauna und fordern zum Rätselraten heraus. Ein besonderer Tipp ist derNaturerlebnispfad in Hinterzarten, der auf einer Länge von wahlweise 1,5 km oder 4 km durch die hügelige Wald- und Wiesenlandschaft führt. Für Abwechslung unterwegs sorgen ein Barfußparcours, Kletterhindernisse und eine Seilbrücke. Der Pfad verläuft entlang der Adlerschanze, wo hin und wieder das Training der Skispringer beobachtet werden kann. Zu einem Besuch lädt auch ganz in der Nähe das Spielzeugmuseum ein. Informationen und Tipps zu verschiedenen Touren erhalten Sie über die Hochschwarzwald Reiseführer-App sowie unter www.hochschwarzwald.de/Familienurlaub/Wandern-mit-Kindern.

Spannende Entdeckungen mit dem Naturforscherrucksack und beim Geocaching

Im Hochschwarzwald werden Kinder zu Naturforschern und können gemeinsam mit ihren Eltern die einzigartige Landschaft neu entdecken. In den Tourist-Informationen könnenNaturforscher-Rucksäckefür 5 € ausgeliehen werden, diese beinhalten neben Fernglas, Kompass, Becherlupe, Kescher und Solar-Taschenlampe auch ein Tier- und Pflanzenbestimmungsbuch. Auf Schatzsuche geht es beimGeocachingmit dem GPS-Gerät, das in fast allen Tourist-Informationen gegen eine Gebühr von 5 € ausgeliehen werden kann. Auf den speziell für Familien erstellten Touren gilt es, per GPS dem richtigen Weg zu folgen und Hinweise zu suchen, die zum Ziel führen. Dort winkt für die Schatzsucher eine kleine Belohnung

Weitere Informationen unter: www.hochschwarzwald.de/Familienurlaub

Grundlagenforschung – auf Entdeckungstour mit dem Naturforschernachwuchs
(Autorin: Daniela Frahm / zur kostenfreien Verwendung)

Kinder zu einem Spaziergang zu überreden, ist nicht immer ganz einfach. Wenn es dabei aber Spannendes zu entdecken gibt und ein Spielplatz als Ziel in Aussicht ist, lassen sie sich deutlich schneller dafür begeistern. Das ist bei den sechsjährigen Zwillingsschwestern Ronja und Nele und ihrem zwei Jahre älteren Bruder Samuel nicht anders. Ihre Mutter Yvonne Haury hat sich deshalb für einen Spätsommernachmittag den Naturforscher-Rucksack in der Tourist-Information im Kurhaus Lenzkirch ausgeliehen und den Waldlehrpfad Kucky's Vogelwelt als Strecke ausgesucht. Da ist auch die Neugier bei Jonah und Enya geweckt, die sich ihren Freunden anschließen.

Weil die beiden Jungs schon lesen können, dürfen sie zunächst die Regeln aus dem Naturforscherbuch vorlesen. „Wir verletzen weder Pflanzen noch Tiere und ihr Umfeld“, trägt Jonah vor. Entdecken, beobachten, bestimmen und erforschen lautet der Auftrag. In dem Heft gibt es auch Tipps, unter anderem dazu, wo sich viele Tiere finden lassen. Samuel darf den Rucksack als erster tragen und läuft mit Jonah voraus. Lange dauert es allerdings nicht bis zum ersten Stopp. In der Haslach wird gleich der Kescher ausprobiert. In dem kleinen Fluss sind die Kinder aber nicht sehr erfolgreich. „Beim Wasserprojekt in der Schule habe ich einen Frosch gefangen“, erzählt Jonah stolz. Diesmal erbeutet er nur einen flachen Stein, der wie eine Metallplatte aussieht. Der kommt natürlich in die Schatztüte aus dem Rucksack.

Die kleine Schnecke samt Häuschen darf hingegen nur kurz auf Neles Hand eine Schleimspur ziehen und wandert dann wieder zurück ins Gras. Unter der Rinde an einem Baumstumpf findet ihre Schwester kurz darauf Kellerasseln und setzt eine von ihnen in die Becherlupe. „Die hat ja nur einen Fühler“, sagt Ronja und lässt auch dieses Tierchen gleich wieder frei – und befolgt damit eine der Regeln für die kleinen Naturforscher. Am Waldrand entdeckt Enya eine Spinne, die als nächstes in den Becher wandert. Die Mädchen betrachten das Tier ganz genau unter der Lupe und Yvonne Haury versucht, es mit Hilfe des Naturforscherbuchs zu bestimmen. Eine Waldwolfsspinne muss das sein, sind sich alle einig. „Mama, kannst du sie wieder frei lassen?“, fragt Ronja. So ganz geheuer ist ihr die Spinne doch nicht.

Bei den Nadelbäumen bleibt ihre Mutter stehen. „Sind das Tannen oder Fichten?“, will sie von den Kindern wissen. „Eine Fichte, bei der hängen die Zapfen nach unten, bei Tannen stehen sie nach oben“, ruft Samuel. Er hat in der Schule gut aufgepasst, denn das Naturforscherbuch gibt ihm Recht. Aus einem Brunnen fischen die Kinder kurz darauf Algen, die sich laut Jonah „cool“ anfühlen. Dann fängt es an zu regnen. „Macht nichts, da finden wir noch mehr Schnecken und Regenwürmer“, freut sich Jonah. Doch das Forschen gerät jetzt in den Hintergrund, weil die Gruppe inzwischen am Spielplatz angekommen ist und die Eisenbahn stürmt. Für diesen Nachmittag reicht es den Kindern. Aber sie haben auf dem Weg auch schon viel entdeckt und gelernt und wollen bald wieder mit dem Rucksack losziehen.

Pressekontakt

Herbert Kreuz

Herbert Kreuz

Pressesprecher

Telefon +49(0)7652 1206 8251

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  PM: Familientipps Ostern  (pdf - 358,19 kB)

Grundlagenforschung

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Unterwegs mit dem Naturforscherrucksack

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Wandern in der Rötenbachschlucht

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Naturerlebnispfad Hinterzarten

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