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Bunte Wälder und alte Sprüche Steffens Hochtag im Schwarzwald

Am Hochtag zieht es unsere Mitarbeiter in den schönen Schwarzwald und sie berichten von ihren individuellen und spannenden Erlebnissen.
Hier stellt Steffen Rees seinen Hochtag vor. 

Ein schöner Sonntagmorgen im Herbst perfekt für Herbstwald Bilder.
Ein schöner Sonntagmorgen im Herbst perfekt für Herbstwald Bilder. - © Steffen Rees

Der frühe Vogel fängt das Foto

Es war an einem schönen Sonntagmorgen im Herbst, als ich mich dazu entschloss, früh aufzustehen und eine Wanderung zu unternehmen. Die Entscheidung, so früh am Sonntagmorgen aus dem Bett zu klettern, fiel mir nicht sonderlich schwer, da ich unbedingt ein paar schöne Bilder des Herbstwaldes machen wollte.

Gerade jetzt packt der Herbst die gesamte Farbpalette aus und präsentiert sich in bunten Farben. Nach einem ordentlichen Frühstück packte ich einen kleinen Rucksack samt Proviant und schnürte meine Schuhe. Mein Ziel war es, über den Hebelweg und den Wasserfallsteig an der Wiese – einem Fluss – entlang, vom Feldberg wieder nach Todtnau zu wandern. Vom Busbahnhof aus fuhr ich mit dem Bus (Linie 7300) um 09:10 Uhr hinauf auf den Feldberg.

Ein gutes Motiv der Herbstwald und die kleinen Wasserfälle der Wiese
Ein gutes Motiv der Herbstwald und die kleinen Wasserfälle der Wiese - © Steffen Rees

Auf historischen Spuren 

Auf dem Feldberg angekommen, ging es von der Bushaltestelle am Hebelhof aus los Richtung Wiesenquelle, die am Rande des Feldbergpasses entspringt und anschließend hinab nach Todtnau fließt und im Dreiländereck bei Lörrach in den Rhein mündet. Hier beginnen der Wasserfallsteig und der Hebelweg, der zu Ehren des berühmten Dichters Johann Peter Hebel (1760-1826) bereits im Jahre 1889 errichtet wurde.

In der Nähe zur Wiesenquelle stehen zwei Tafeln, die den Einstieg markieren. Ich folgte dem Weg in Richtung Tal hinab und fotografierte dabei den bunten Herbstwald und die kleinen Wasserfälle der Wiese. Zwischendurch passierte ich immer wieder kleine Tafeln mit Sprüchen und Zitaten des Dichters. Kleine Schwierigkeit: die alemannischen Texte muss selbst ein Einheimischer erst einmal lesen können!

Die alemannischen Texte muss selbst ein Einheimischer erst einmal lesen können!
Die alemannischen Texte muss selbst ein Einheimischer erst einmal lesen können! - © Steffen Rees

Nach kurzer Zeit wurde es urig, denn die Wiese hat sich im Laufe der Jahrhunderte eine richtige Schlucht geschaffen, kurz nach der ehemaligen Skisprungschanze in Fahl. Der Weg in dieser kleinen urigen Schlucht ist ziemlich feucht, so, dass man langsam die steilen Treppen hinab gehen muss. An vielen schönen Wasserfällen und zahlreichen Brücken vorbei gelangt man an das Ende des Hebelwegs.

Feucht ist es hier, da kann man nur langsam die steile Treppe runter gehen.
Feucht ist es hier, da kann man nur langsam die steile Treppe runter gehen. - © Steffen Rees

Fotopause am Fahler Wasserfall

Nachdem ich die Bundestraße B 317 passiert hatte, folgte ich den Schildern des Wasserfallsteigs in Richtung Fahler Wasserfall. Ein banger Blick ging nach oben zu den Wolken. Obwohl der Wetterbericht eigentlich Sonnenschein versprochen hatte, hingen die Wolken ziemlich dicht.

Kleine Fotopause am Fahler Wasserfall
Kleine Fotopause am Fahler Wasserfall - © Steffen Rees

Am Fahler Wasserfall angekommen, staunte ich über die bunte Pracht der Herbstwälder und hielt alles mit der Kamera fest. Nach einer kleinen Fotopause ging es nun weiter talwärts, wo man bald auf den Wiesenweg direkt neben seinem namens gebenden Fluss gelangt. Der mittlerweile einsetzende leichte Regen hielt mich nicht davon ab, die Wanderung fortzusetzen.

Auf dem Weg nach Todtnau, über den Ort Brandenberg, füllte sich die Speicherkarte meiner Kamera mit immer mehr Landschaftsbildern. Der leichte Regen wurde leider immer stärker, bis es schließlich in Strömen regnete. Dem Regen trotzend, ging ich auf dem Wiesenweg in Brandenberg vorbei an den Schafen, weiter in Richtung Todtnau.

Noch schnell ein Abstecher in die Wolfsschlucht.
Noch schnell ein Abstecher in die Wolfsschlucht. - © Steffen Rees

Dem Regen zum Trotz

Triefend nass und trotzdem gut gelaunt, zweigte ich auf den Wanderweg nach dem Kletterfelsen und dem Hotel Waldeck in die Wolfsschlucht ab. Auch hier hat sich die Wiese ein uriges und schluchtenartiges Bachbett geschaffen.

Nach kurzer Zeit gelangte ich am Ende der Wolfsschlucht nach ungefähr vier Stunden und 10 Kilometern wieder an den Stadtrand von Todtnau. Die warme Dusche und den heißen Tee, die zu Hause auf mich warteten, hatte ich mir nun redlich verdient!

 Steffen lebt seit seiner Kindheit in Todtnau und ist seit dem 01. September 2015 Auszubildender bei der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Er ist viel in der Natur unterwegs, sei es auf dem Mountainbike oder zu Fuß. An seiner Seite hat er immer eine Kamera dabei, um die atemberaubende Landschaft des Hochschwarzwalds zu fotografieren.
Steffen lebt seit seiner Kindheit in Todtnau und ist seit dem 01. September 2015 Auszubildender bei der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Er ist viel in der Natur unterwegs, sei es auf dem Mountainbike oder zu Fuß. An seiner Seite hat er immer eine Kamera dabei, um die atemberaubende Landschaft des Hochschwarzwalds zu fotografieren. - © Steffen Rees

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