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Gipfel, Weitsicht, verwurzelte Pfade – auf Entdeckungstour rund um Menzenschwand Sabrinas Hochtag im Schwarzwald

Am Hochtag zieht es unsere Mitarbeiter in den schönen Schwarzwald und sie berichten von ihren individuellen und spannenden Erlebnissen.
Hier stellt Sabrina Röseler ihren Hochtag vor. 

Die Sicht vom Herzogenhorn auf den Feldberg ist einfach unschlagbar.
Die Sicht vom Herzogenhorn auf den Feldberg ist einfach unschlagbar. - © Sabrina Röseler

Kurzerhand werden noch ein paar Freunde eingepackt und die Fahrt geht los in Richtung Menzenschwand. Die ausgesuchte Tour ist  doch mit einigen Höhenmetern gespickt und so machen wir Halt im Lädele Heimatsinn in Menzenschwand, um uns mit ein wenig Proviant einzudecken. Frisches Steinofenbrot, Ziegensalami  & Chämiteufel wandern in den Rucksack und der ein oder andere von uns kann bei den verschiedenen Marmeladen und Schokoladen auch nicht widerstehen.

Wir lasen Menzenschwand hinter uns und starten Richtung Herzogenhorn.
Wir lasen Menzenschwand hinter uns und starten Richtung Herzogenhorn. - © Sabrina Röseler

Nun aber auf zum Wanderparkplatz im Hinterdorf von Menzenschwand – Die Sonne lacht vom Himmel und wir sind umgeben von blühenden Sommerwiesen. Der Weg führt uns hinauf zum Krunkelbachsattel. Und ja, wirklich bergauf, steil bergauf...

Endlich auf dem Krunkelbachsattel angekommen, der Gipfel ist jetzt nicht mehr weit.
Endlich auf dem Krunkelbachsattel angekommen, der Gipfel ist jetzt nicht mehr weit. - © Sabrina Röseler

Die Bäume lichten sich und geben den Blick frei auf den Krunkelbachsattel. Da ist sie ja die Krunkelbachhütte! Einige von uns bevorzugen es direkt dorthin zu laufen und ein Stündchen in der Sonne zu liegen. Der Rest von uns will hoch auf den Gipfel macht sich auf in Richtung Herzogenhorn. Da sag ich nur – zum Glück! Ein schmaler Steig führt uns zwischen saftig grünen Heidelbeerfeldern in denen die Hummeln summen hinauf zum Berggipfel.

Klein aber Oho, der Steig zum Herzogenhorn hat es in sich.
Klein aber Oho, der Steig zum Herzogenhorn hat es in sich. - © Sabrina Röseler

Auf jeden Meter kommt es an

Die Sicht reicht heute sogar bis zu den Vogesen. Da kommt die Frage auf: Warum ist eigentlich der Belchen nur der drittgrößte Berg im Schwarzwald? Wir mutmaßen, dass wohl nach dem Feldberggipfel, der Seebuck und dann der Belchen kommt. Was ein Irrtum! Wir sind so Spezialisten… Am Gipfelkreuz des Herzogehorns dann die Lösung: Das Herzogenhorn ist 1415m hoch, der Belchen "nur" 1414m!

Wir genießen die Weitsicht ins Bernauer Tal, zum Feldberg und zum Spiesshorn. Da wollen wir heute auch noch hin. Jetzt aber erst einmal zurück zur Krunkelbachhütte und ein anständiges Vesper genießen. Den Schwarzwaldneulingen in unserem Kreis wird gezeigt, wie man richtig Speck schneidet und es wird munter berichtet, wie toll der Aufstieg zum Herzogenhorn war.

Das nenne ich mal ein anständiges Vesper, da läuft es sich doch gleich viel besser.
Das nenne ich mal ein anständiges Vesper, da läuft es sich doch gleich viel besser. - ©  Sabrina Röseler

Was für ein Spektakel

Gestärkt geht es über die Hochweiden mit schönen Silberdisteln auf schmalen, verwurzelten Pfaden hoch zum Spiesshorn. Und wieder werden wir für den Aufstieg mit einem traumhaften Ausblick belohnt. Auf dieser Seite sind wir uns unsicher mit den Gipfeln in der Umgebung und so wird kurzerhand der Gipfelfinder unserer Hochschwarzwald Touren App getestet. Alle sind ganz gespannt, ob die Technik hält, was sie verspricht. Und tatsächlich kann die App uns ganz genau sagen, welche Gipfel wir sehen. Faszinierend!

Wir steigen nun wieder ab in Richtung Menzenschwand Vorderdorf. Wir laufen an alten Höfen vorbei und zum Skisprungstadion. Hier ist was los… Eine riesige Kindergartengruppe von Zicklein, die sich gegenseitig jagen, von Fels zu Fels springen und sich versuchen gegenseitig runterzuschubsen. Das Gelächter ist groß und wir können uns kaum losreißen. Vorbei am Radon Bad geht es zurück zum Wanderparkplatz. Alle von uns strahlen über das ganze Gesicht und es wird überlegt, wo wir jetzt noch einen passenden Abschluss machen können.

Die kleinen Zicklein haben Spaß, da geht es immer von Stein zu Stein.
Die kleinen Zicklein haben Spaß, da geht es immer von Stein zu Stein. - © Sabrina Röseler

Wir fahren noch die letzten 300m weiter zum Berg-Beizle Zum Kuckuck. Hier gibt’s leckeres Essen und Getränke vorwiegend aus der Region. Besonders begeistert sind wir von der Ziegenbratwurst mit Brägelerösti und dem Bauernhofeis. Puuuh! Vollgegessen und zufrieden geht’s noch zu den Wasserfällen, die direkt hinter der Beiz liegen. Es ist zwar schon spät, doch im Sommer sind sie glücklicherweise abends beleuchtet. Wir bestaunen das Naturschauspiel und sind uns alle einig: Das war ein traumhafter hochtag!

Sabrina ist ein Hochschwarzwälder Gewächs und nach Studium und Auslandsaufenthalten wieder gern in die Heimat zurückgekehrt. Sie arbeitet für die Produktbereiche Winter, Wandern und Rad/MTB. Wie geschickt, dass sie ihre Freizeit am liebsten in der Natur verbringt, ob Sommer oder Winter. Am schönsten findet sie es, wenn am Morgen auf dem Weg zur Arbeit sich der Nebel über dem Titisee lichtet und den Blick auf den Feldberg freigibt.
Sabrina ist ein Hochschwarzwälder Gewächs und nach Studium und Auslandsaufenthalten wieder gern in die Heimat zurückgekehrt. Sie arbeitet für die Produktbereiche Winter, Wandern und Rad/MTB. Wie geschickt, dass sie ihre Freizeit am liebsten in der Natur verbringt, ob Sommer oder Winter. Am schönsten findet sie es, wenn am Morgen auf dem Weg zur Arbeit sich der Nebel über dem Titisee lichtet und den Blick auf den Feldberg freigibt. - © Sabrina Röseler

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