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Hoch zu Ross im Hochschwarzwald: Reitausflug rund um St. Märgen Anna-Lenas Hochtag im Schwarzwald

Am Hochtag zieht es unsere Mitarbeiter in den schönen Schwarzwald und sie berichten von ihren individuellen und spannenden Erlebnissen.
Hier stellt Anna-Lena Behringer ihren Hochtag vor. 

Ganz nach dem Motto: Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.
Ganz nach dem Motto: Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde. - ©  Anna-Lena Behringer

Da für das Wochenende sommerliche Temperaturen angekündigt sind und eine Freundin aus Berlin zu Besuch kommt, will ich irgendetwas abenteuerliches, aber doch entspannendes unternehmen – bevor wir uns wieder voll und ganz unserem Studium hingeben müssen.

Die Gegend rund um meine Heimatstadt St. Blasien kenne ich wie meine Westentasche. Aber die schönen Dörfer St. Peter und St. Märgen sind mir bisher noch unbekannt. Sowohl meine Freundin Sabine als auch ich sind beide echte Pferdeliebhaber und genossen es früher unsere Freizeit mit bzw. bei den Pferden zu verbringen. Was bietet sich also besseres an, als an meinem hochtag die Gegend um St. Märgen „hoch“ zu Ross zu erkunden. Gesagt getan.

Um unseren halbtägigen Ausritt zu organisieren, stand ich mit Herrn Schlegel vom Gasthaus SonneNeuhäusle in St. Märgen, Erlenbach, in Kontakt. Das Gasthaus ist nicht nur für seine tolle Gastronomie bekannt, sondern auch für Kinderreitferien und die stolze Haflingerpferdezucht von Herrn Schlegel. Wir verabredeten uns für Sonntag neun Uhr.

Auch auf die Klostertürme von St. Märgen hat man eine super Aussicht.
Auch auf die Klostertürme von St. Märgen hat man eine super Aussicht. - ©  Anna-Lena Behringer

Karina und Kosi unsere treuen Begleiterinnen

Am Sonntagmorgen um sieben Uhr klingelt der Wecker. Jedoch zaubert der strahlend blaue Himmel jedem Morgenmuffel ein Lächeln auf die Lippen. Voller Vorfreude auf den heutigen Tag machen sich Sabine und ich mit dem Auto auf den Weg nach St. Märgen. Bereits die Fahrt dorthin gleicht einem Schwarzwald-Märchen. Denn unser Weg führt uns von St. Blasien in Richtung Menzenschwand, über das Eule vorbei am mystischen und vom Nebel verschleierten Schluchsee. Weiter geht es in Richtung Altglashütten, dann ins Bärental, nach Hinterzarten und plötzlich tuen sich die ausgedehnten Wiesen Breitnaus vor unseren Augen auf.

Kühe grasen friedlich auf der Weide rings um die zahlreichen urigen Schwarzwaldbauernhöfe und die frühe Morgensonne taucht das gesamte Schwarzwälder Hochland in ein bezauberndes Licht.

Punkt 9:00 Uhr stehen wir in voller Reitmontur im Stall und putzen und satteln unsere Haflingerstuten Karina und Kosi. Unsere Begleiterin ist die gebürtige St. Peterin Marina mit ihrer Stute Kira, welche sie vor einigen Jahren Herrn Schlegel abkaufte. Seit mehreren Jahren unternimmt Marina nun Ausritte mit Gästen des Gasthaus SonneNeuhäusle, das sogar einen hauseigenen Outdoor-Reiterplatz für Reitstunden besitzt.

An unseren Gesichtern erkennt man, wir hatten richtig Spaß.
An unseren Gesichtern erkennt man, wir hatten richtig Spaß. - ©  Anna-Lena Behringer

Halfter und Strick und los gehts

Ab jetzt werden wir ca. vier Stunden im Sattel sitzen. Die Freude ist riesengroß!
Da unser Ziel der Plattenhof ist, verläuft die Tour rund um den Berg Platten. Der erste Abschnitt unserer Reittour führt uns über hochgelegene Feldwege in Richtung St. Märgen am Sportplatz vorbei. Das ein oder andere Mal müssen kurze Wegstrecken an der Straße zurückgelegt werden. Das stört aber nicht weiter, da die Pferde trotz Autolärm absolut ruhig blieben und wir in einem zügigen Trab die Strecken schnell hinter uns bringen können.

In der Ferne kann man das kleine Örtchen St. Peter gut erkennen.
In der Ferne kann man das kleine Örtchen St. Peter gut erkennen. - ©  Anna-Lena Behringer

Am Fuß des Platten angekommen, hat man eine traumhafte Sicht auf den Feldberg und kann in der Ferne sowohl die zwei Kirchtürme von der Klosterkirche St. Märgen, als auch das nette Örtchen St. Peter erkennen.

Im Wald dürfen die Pferde im Galopp mal so richtig Gas geben.
Im Wald dürfen die Pferde im Galopp mal so richtig Gas geben.  - ©  Anna-Lena Behringer

Unser Weg führt uns nun in den Wald und wir sind froh, der prallen Sonne eine kurze Zeit entkommen zu können. Lange gerade Wegstrecken nutzen wir und lassen die Pferde in einem zügigen Tempo über die Waldwege galoppieren. Ich genieße es einfach nur! Auch Sabines zufriedenem Gesicht sehe ich an, dass sie wahnsinnig viel Spaß hat.

Mit unserer Reitbegleitung Marina halten wir viele nette Pläuschchen und sie erzählt uns einige interessante Sachen über die Umgebung rund um den Platten, das Gasthaus SonneNeuhäusle und Herrn Schlegels Pferdezucht. Das einzige was mich ein bisschen stört, sind die vielen Wanderer und Mountainbiker, die uns an diesem Tag begegnen. Aber böse kann man ihnen auch nicht wirklich sein, da der Platten wirklich ein schönes und abwechslungsreiches Ausflugsziel ist und das Wetter an diesem Tag unglaublich schön ist.

Nach zwei Stunden im Sattel freuen wir uns auf ein kühles Getränk.
Nach zwei Stunden im Sattel freuen wir uns auf ein kühles Getränk. - ©  Anna-Lena Behringer

Kurzes Päuschen für alle

Gegen zwölf Uhr erreichen wir dann den Plattenhof. Nach zwei Stunden im Sattel freuen wir uns auf ein kühles Getränk. Doch zuerst kümmern wir uns um die Pferde. Wir nehmen ihnen die Trensen ab, legen ihnen das Halfter an und binden sie mit dem Strick an eine Vorrichtung, die extra für Pferde angebracht worden ist. Somit können sich die drei auch etwas erholen und grasen. Wir gönnen uns eine kühle Apfelsaftschorle und setzen uns auf Bierbänke direkt vor dem idyllischen Gasthof.

Unsere Pferde sind von dem Treiben in dem Wildgehege wenig beeindruckt.
Unsere Pferde sind von dem Treiben in dem Wildgehege wenig beeindruckt. - ©  Anna-Lena Behringer

Wir drei Mädels amüsieren uns köstlich, denn direkt neben dem Platz, an dem die Pferde angebunden sind, befindet sich ein Wildschweingehege, in dem Mama-Wildschwein und Ferkel ihren Blödsinn treiben – die Pferde jedoch schon fast gelangweilt von dem Treiben im Gehege einfach weiter fressen.

Sie lassen sich ihr Vesper auch gut schmecken.
Sie lassen sich ihr Vesper auch gut schmecken. - ©  Anna-Lena Behringer

Jetzt geht es an die Ausdauer

Eine halbe Stunde später brechen wir wieder auf bevor der Ansturm zur Mittagszeit uns überrollen würde. Unser Rückweg führt uns über die Gutacher Alb. Diese Seite des Platten gefällt mir persönlich besser, da wir nur auf Waldwegen unterwegs sind und weniger Menschen begegnen. Diese Gelegenheit nutzen wir natürlich, um die Schnelligkeit und Ausdauer unserer Haflinger zu testen. Das ist ein Spaß!

Es war ein anstrengender aber wunderschöner Tag, nicht nur für uns sondern auch für die Pferde.
Es war ein anstrengender aber wunderschöner Tag, nicht nur für uns sondern auch für die Pferde. - ©  Anna-Lena Behringer

Gegen vierzehn Uhr treffen wir dann wieder im Gasthaus SonneNeuhäusle ein. Wir sattelten die Pferde ab und versorgen mit Marina zusammen die ganzen Reitutensilien. Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihr, da wir einen echt tollen Vormittag hatten und der Ausritt sehr viel Spaß gemacht hat.

Auf dem Weg nach Hause spüren wir die Erschöpfung und erste Anzeichen von Muskelkater. Jedoch sind wir uns einig, dass wir uns jeder Zeit wieder auf den Rücken der Haflingerstuten Karina und Kosi schwingen und die Wälder rund um St. Märgen und St. Peter unsicher machen würden.

Anna-Lena hat ihre Wurzeln in St. Blasien und studiert zurzeit Interkulturelles Management und Kommunikation in Karlsruhe. Dennoch ist ihre Heimat der Hochschwarzwald geblieben. In den Semesterferien und am Wochenende zieht es sie immer wieder hierhin zurück. Bei der Hochschwarzwald Tourismus GmbH absolvierte sie 2012 von Juli bis September ein 3-monatiges Praktikum im Bereich Kommunikation.
Anna-Lena hat ihre Wurzeln in St. Blasien und studiert zurzeit Interkulturelles Management und Kommunikation in Karlsruhe. Dennoch ist ihre Heimat der Hochschwarzwald geblieben. In den Semesterferien und am Wochenende zieht es sie immer wieder hierhin zurück. Bei der Hochschwarzwald Tourismus GmbH absolvierte sie 2012 von Juli bis September ein 3-monatiges Praktikum im Bereich Kommunikation. - ©  Anna-Lena Behringer

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