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Reisemagazin

Pilgergefühl: Auf dem Jakobsweg im Hochschwarzwald Svenjas Hochtag im Schwarzwald

Am Hochtag zieht es unsere Mitarbeiter in den schönen Schwarzwald und sie berichten von ihren individuellen und spannenden Erlebnissen.
Hier stellt Svenja Haberkorn ihren Hochtag vor. 

Das Pilgergefühl wieder auferwecken, das ist der Plan.
Das Pilgergefühl wieder auferwecken, das ist der Plan. - ©  Svenja Haberkorn

Nachdem ich schon einen Teil des Jakobswegs in Spanien gelaufen bin, hat die Jakobsweg-Muschel im Hochschwarzwald meine Aufmerksamkeit erweckt. Und was bietet sich da mehr an, um endlich mal wieder dieses wohlbekannte Pilgergefühl aufleben zu lassen, als auch hier im Schwarzwald der Jakobsmuschel zu folgen.

Gesagt getan, und so hat es mich an meinem hochtag auf den "Schaubalkon des Schwarzwaldes" – die Wegstrecke zwischen St. Märgen und St. Peter – gezogen.

Auf gehts zum Schaubalkon des Schwarzwaldes.
Auf gehts zum Schaubalkon des Schwarzwaldes. - ©  Svenja Haberkorn

Klosterkirche und Pferdeliebhaber

Am Morgen werden wir von Vogelgezwitscher geweckt. Das Wetter ist super, keine einzige Wolke am blauen Himmel. Da werden wir heute wohl ziemlich ins Schwitzen geraten. Zunächst durchqueren wir den ganzen Hochschwarzwald, um nach St. Märgen zu kommen. Unterwegs können wir schon erahnen, welch tolle Aussicht uns diese Gegend bietet.

Unser Weg beginnt an der barocken Klosterkirche von St. Märgen. Wir sind begeistert von der Klosterkirche, die nicht nur äußerlich, sondern auch im Innenraum imposant wirkt.

Die erste Station unserer Reise, die Pferdestatue von St.Märgen.
Die erste Station unserer Reise, die Pferdestatue von St.Märgen. - ©  Svenja Haberkorn

Mit diesen ersten Eindrücken im Gepäck,  führt  uns unser Weg an einer Pferde-Statue vorbei, die mir als Pferdeliebhaberin sofort ins Auge sticht. St. Märgen ist nicht nur für die Klosterkirche, sondern auch für seine Schwarzwälder Pferde bekannt. Der Jakobsmuschel folgend führt uns unser Weg stetig bergauf, hinaus aus dem Ort.

 

Am Birkenwegeck hat man einen schönen Blick in die Nähe und in die Ferne.
Am Birkenwegeck hat man einen schönen Blick in die Nähe und in die Ferne. - ©  Svenja Haberkorn

Stilles Stündchen

Immer am Waldrand entlang kommen wir zum Birkenwegeck. Von hier genießen wir den grandiosen Blick auf die beiden Klosterdörfer St. Märgen und St. Peter, unser Ziel. Diesen Ausblick und einen Spruch von Jean Paul „Unsere größten Erlebnisse sind nicht die lautesten, sondern unsere stillsten Stunden“, lassen wir bei einer kurzen Rast auf uns wirken.

Ganz nach dem Motto genießen wir unsere Pause.
Ganz nach dem Motto genießen wir unsere Pause. - ©  Svenja Haberkorn

Weiter geht es im Schatten des Waldes. Hier entdecken wir einen sehr verzweigten, alten Baum. Da kann ich nicht widerstehen  und Schwups hangle ich mich wie ein Äffchen auf den untersten Ast.

Die Kapfenkapelle besticht mit Schönheit von innen und außen.
Die Kapfenkapelle besticht mit Schönheit von innen und außen.  - ©  Svenja Haberkorn

Danach setzen wir den Weg fort und erreichen nach einigen Minuten endlich unser nächstes Ziel, die Kapfenkapelle. Wir bewundern die Schönheit dieser Kapelle und lesen voller Neugierde ihre Geschichte. Am Fuße der Kapelle hat man eine herrliche Aussicht vom Thurner bis hin zum Schauinsland. 

Mit liebe zum Detail 

Am Roten Kreuz vorbei, entlang auf schmalen, steinigen und verwurzelten Pfaden, gelangen wir zur Vogesenkapelle. Diese kleine, aus Holz gebaute Kapelle steht auf einer weitläufigen Lichtung mitten im Wald. Da hier gerade viel Andrang herrscht, genießen wir den Weitblick bis hin zum Feldberg und lassen uns zu einer kleinen Rast nieder. Zu unserer Linken können wir immer noch die hohen Türme der Klosterkirche von St. Märgen erkennen.

Liebevoll geschmückt und dekoriert, die Vogesenkapelle.
Liebevoll geschmückt und dekoriert, die Vogesenkapelle. - ©  Svenja Haberkorn

Nach der kurzen Rast betreten wir die kleine Kapelle und lesen auch ihre Geschichte voller Interesse und betrachte den liebevoll verzierten und geschmückten Innenraum.

In Gedanken versunken setzten wir unseren Weg fort und verlassen kurz darauf den Wald.  Von nun an führt der Weg bergab und in der Ferne kann man schon die beiden Kirchtürme der Klosterkirche von St. Peter erkennen. Immer häufiger befinden sich Wegkreuze und Kruzifixe am Wegesrand.

Immer der Muschel nach.
Immer der Muschel nach. - ©  Svenja Haberkorn

Ein Brunnen am Wegrand lässt uns die Hitze vergessen und  wir tauchen unsere Hände ins kühle Nass, spritzen uns das Wasser ins Gesicht und genießen diese kurze Abkühlung. Weiter der Jakobsmuschel folgend, erreichen wir St. Peter und begeben uns direkt zur Klosterkirche, die man kaum übersehen kann. In der Kirche setzen wir uns  in eine Kirchenbank, um die ganzen Tageseindrücke zu verarbeiten und lassen die Stille dieses Gotteshauses auf uns wirken.

Einfach mal das Gotteshaus auf sich wirken lassen.
Einfach mal das Gotteshaus auf sich wirken lassen. - ©  Svenja Haberkorn

Durch einen Tipp aufmerksam geworden, machen wir  noch einen Umweg zu der versteckt  gelegenen Ursulakapelle, die sich hinter dem Bertoldsplatz  befindet. Der Bus bringt uns zurück nach St. Märgen. Wir durchqueren wieder den Hochschwarzwald und wir erblicken überall am Straßenrand weitere kleine Hofkapellen, die uns auf der Hinfahrt am Morgen gar nicht aufgefallen sind.

Am Schluchsee lassen wir den schönen Tag ausklingen.
Am Schluchsee lassen wir den schönen Tag ausklingen. - ©  Svenja Haberkorn

Zuhause angekommen, lassen wir diesen heißen Tag am Schluchsee ausklingen.  Ein erfrischendes Bad im angenehm kühlen Wasser erfrischt unsere müden Füße und belebt den ganzen Körper neu. Egal ob man mit der Luftmatratze oder schwimmend den See erkundet, es ist auf alle Fälle ein tolles Erlebnis.

Svenja, unsere
Svenja, unsere "Reingschmeckte“, stammt aus dem schönen Hohenlohe-Frankenland und absolvierte ihr duales Studium bei der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Nach Ihrem Studium übernahm sie die Teamleitung der Tourist-Information in St. Märgen. In den Hochschwarzwald hat sie sich seit dem ersten Tag verliebt und kein Tag geht vorüber, an dem sie nicht die Region per Pedes oder mit dem Mountainbike Stück für Stück entdeckt. Svenja hat sich bereits als echte Schwarzwälderin gemausert! - ©  Svenja Haberkorn

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