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Reisemagazin

Schluchtensteig und Biergenuss – Auf Wandertour durch die Schluchten des Hochschwarzwaldes Sarahs Hochtag im Schwarzwald

Am Hochtag zieht es unsere Mitarbeiter in den schönen Schwarzwald und sie berichten von ihren individuellen und spannenden Erlebnissen.
Hier stellt Sarah Wider ihren Hochtag vor. 

Mein erstes Mal seit der Kindheit, dass ich mich wieder in die wilden Schluchten des Hochschwarzwaldes wage.
Mein erstes Mal seit der Kindheit, dass ich mich wieder in die wilden Schluchten des Hochschwarzwaldes wage. - © Sarah Wider

Eine Tour für Schluchtenforscher und Hopfenliebhaber

Mein hochtag weckt mich mit Sonnenschein und der Neugier nach der Schlucht. Mein erstes Mal seit der Kindheit, dass ich mich wieder in die wilden Schluchten des Hochschwarzwaldes wage. Den Rucksack mit einem kleinen Vesper, viel Trinken und den nötigen Utensilien wie Regenjacke, Erste Hilfe Kit und Wanderstöcken gepackt, Wanderschuhe geschnürt, Rucksack auf und los geht es...Die Tour beginnt am Kurhaus in Lenzkirch, unser Wanderscout Achim Pengel begrüßt uns zur Wanderung „Schluchtensteig und Biergenuss“ – eine Tour für Schluchtenforscher und Hopfenliebhaber. Achim hat auch ein großes „P“ und einen kleinen „engel“ dabei (von seinem Namen Pengel), das kann nur gutes Wetter und eine sichere Heimkehr garantieren verspricht er uns.

Na dann mal los, 14 Schluchtenforscher und Bierliebhaber machen sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Gündelwangen um dort den Schluchtensteig zu beginnen.

Gleich zu Beginn steigen wir in den bekannten Canyon Deutschlands ein – die Wutachschlucht.
Gleich zu Beginn steigen wir in den bekannten Canyon Deutschlands ein – die Wutachschlucht. - © Sarah Wider

Der deutsche Canyon

Gleich zu Beginn steigen wir in den bekannten Canyon Deutschlands ein – die Wutachschlucht. Ein längerer steiler Abstieg fordert die erste Trittsicherheit. Dennoch als wir unten in der Schlucht ankommen, erwartet uns ein atemberaubender Ausblick auf die Wutach, die Steinformationen und die wunderschöne Flora und Fauna. Wir wandern zuerst in Flussrichtung ein wenig die Wutachschlucht hinab bis wir zu einer Brücke gelangten. Von dort an geht es flussaufwärts wieder Richtung Lenzkirch, welches noch 9 km weit entfernt liegt.

Erste Rast: Räuberschlössle.
Erste Rast: Räuberschlössle.  - © Sarah Wider

Die erste Rast legen wir am Räuberschlössle ein, eine ältere Ruine die allerdings mit historischen Merkmalen gespickt ist. Das Räuberschlössle wurde erst von Rittern bewohnt und nachdem die Ritter ihre vermeintlich uneinnehmbare Festung aufgegeben hatten, diente die Burg üblem Gesindel als Unterschlupf, das von hier aus die umliegenden Dörfer überfiel. Der kurze Abstecher zur Burg lohnt sich, da man einen tollen Tiefblick hinab auf die Wutach bekommt.

Der Weg führt uns weiter über Stock und Stein, geradewegs durch das Naturschutzgebiet.
Der Weg führt uns weiter über Stock und Stein, geradewegs durch das Naturschutzgebiet. - © Sarah Wider

Der Weg führt uns weiter über Stock und Stein, manchmal wird es ziemlich eng, wenn andere Schluchtenforscher einem entgegen kommen. Mit einem „Grüß Gott“, „Grüzi“ oder „Hello guys“ werden wir von vielen verschiedenen Menschen aus aller Welt begrüßt.

Flussaufwärts führt uns der der Weg wieder auf und ab bis zur Stallegger Brücke, deren Name an eine weitere Burg erinnert.
Flussaufwärts führt uns der der Weg wieder auf und ab bis zur Stallegger Brücke, deren Name an eine weitere Burg erinnert. - © Sarah Wider

Flussaufwärts führt uns der der Weg wieder auf und ab bis zur Stallegger Brücke (700 m), deren Name an eine weitere Burg erinnert, welche die Ritter von Stallegg errichteten, um den Verbindungsweg von Schluchsee nach Löffingen zu kontrollieren. Kurz nach der Brücke erreichen wir die „Stallegger Tanne“, eine 280 Jahre alte und 52 m hohe Tanne.

Überall blüht und duftet es.
Überall blüht und duftet es. - © Sarah Wider

Über das Stallegger Kraftwerk und der Rötenbachschlucht geht es weiter bis zur Haslachschlucht, ausgeschmückt mit den verschiedensten Erzählungen unseres Wanderscouts Achim. Über das Stallegger Kraftwerk, die Rötenbachschlucht und durch den Forstbetrieb vom Fürst zu Fürstenberg weiter führt uns der Wanderweg direkt an der Wutach entlang. Vorsicht ist geboten, denn es geht über viele Wurzeln und Steine die aus dem Boden herausragen – ein richtiges Abenteuer mit Hindernissen.

An der Haslachmündung gibt es erst einmal eine kleine Pause.
An der Haslachmündung gibt es erst einmal eine kleine Pause. - © Sarah Wider

An der Haslachmündung angekommen, machen wir eine kleine Vesperpause und bestaunen das Zusammentreffen der Haslach und der Gutach, die die Wutach ergeben. Unser Wanderscout zeigt uns wie wir Brennnesseln ernten ohne von den Härchen gepikst zu werden und wie wir sie verspeisen können.

Der Rechenfelsen und das Hölloch

Der letzte große Anstieg ist ganz nah, es geht spritzig den Berg hinauf. Die eine Gruppe wählt die leichtere Variante Richtung Bähnleradweg und "echte" Schluchtenforscher wie ich, gehen den kleinen schmalen Pfad über den Rechenfelsen. Für mich das Highlight der Tour! Wenige Abenteurer sind hier unterwegs, kleine schmale Pfade durch eine wunderschöne Flora und Fauna erstrecken sich über 1,5 Kilometer. Trittsicherheit und Kondition braucht es um den Rechenfelsen und das Hölloch bis zum Bähnleradweg zu bewältigen.

Herzlich Willkommen in der Rogg Brauerei
Herzlich Willkommen in der Rogg Brauerei  - © Sarah Wider

Nach 9 km durch die Schlucht gelangen wir zum Bähnleradweg, welcher uns auf fast direktem Weg zur Brauerei Rogg in Lenzkirch führt.

Auf dem Bähnleradweg angekommen geht es direkt zur Brauerei Rogg.
Auf dem Bähnleradweg angekommen geht es direkt zur Brauerei Rogg. - © Sarah Wider

Spannend, traditionell und interessant 

Hier werden wir von einem echten Bierliebhaber und Urgestein der Brauerei Rogg empfangen, Hermann Steinhauser (Braumeister a.D.). Erst gibt es eine Runde Apfelsaftschorle um den großen Durst nach der Wanderung zu zähmen und nebenher hören wir alle gespannt der Historie der Brauerei Rogg zu. Die Brauerei wird schon in der sechsten Generation geführt und ist die einzige verbliebene Privatbrauerei in Baden-Württemberg.

Die Brauerei wird schon in der sechsten Generation geführt.
Die Brauerei wird schon in der sechsten Generation geführt. - © Sarah Wider

Hochspannend geht es in den Gemäuern der Brauerei zu. Informationen zu Rohstoffen, Produktion und Abfüllung werden von der Wandergruppe interessiert aufgenommen, aber auch die ein oder andere Anekdoten übers Bier selbst bringt uns öfter zum Schmunzeln. Das "Rogg Zipfel" ist wohl eines der bekanntesten Biere der Brauerei – dennoch, die Brauerei hat eine große Variation von Bieren im Sortiment. Ganz neu ist das Rogg´s Bio Landbier.

Wir bleiben nicht auf dem Trockenen und dürfen Pils, Radler oder Libella Produkte in allen Variationen testen.
Wir bleiben nicht auf dem Trockenen und dürfen Pils, Radler oder Libella Produkte in allen Variationen testen.  - © Sarah Wider

Die Hopfenliebhaber haben zum Schluss ihr Highlight auf der Tour, es geht in den "Schalandar", wo sich ursprünglich die Mitarbeiter der Brauerei trafen um den Hausdruck zu leeren. Auch wir bleiben nicht auf dem Trockenen und dürfen Pils, Radler oder Libella Produkte in allen Variationen testen. Dazu gibt es frische Butterbrezeln. Bierteufel und Bier-Schnapps, gebrannt in der eigenen Schnapsbrennerei von unserem Urgestein Hermann als krönenden Abschluss.

11 km Schluchtensteig – atemberaubende Wassermassen, Flora und Fauna und hochinteressante Geschichten von unserem Wanderführer ergeben eine abenteuerliche Tour, abgerundet mit Bier, Schnaps, Braukunst und Historie. Die Wandergruppe aus den verschiedensten Bundesländern Deutschlands ist begeistert, der ein oder andere neue Liebhaber wurde von der Brauerei in ihren Bann gezogen. Fazit: Schluchtenforscher und Hopfenliebhaber kamen ganz auf Ihre Kosten.

Sarah ist unsere kleine Schwarzwaldmarie aus dem Haslachstädchen Lenzkirch. Sie liebt den Hochschwarzwald in den verschiedensten Facetten – Abends nach dem Arbeiten geht sie gerne noch eine Runde aufs Mountainbike oder springt im Sommer gerne in die Seen. Auch zu Fuß ist sie gerne auf schmalen Pfaden durch die Wälder des Hochschwarzwaldes unterwegs. Im Winter packt Sie Ski, Snowboard oder Langlaufski aus und macht die Pisten unsicher. Sarah ist eine unserer DHBW-Studenten im Studiengang BWL- Tourismus-Kurort und Destinationsmanagement.
Sarah ist unsere kleine Schwarzwaldmarie aus dem Haslachstädchen Lenzkirch. Sie liebt den Hochschwarzwald in den verschiedensten Facetten – Abends nach dem Arbeiten geht sie gerne noch eine Runde aufs Mountainbike oder springt im Sommer gerne in die Seen. Auch zu Fuß ist sie gerne auf schmalen Pfaden durch die Wälder des Hochschwarzwaldes unterwegs. Im Winter packt Sie Ski, Snowboard oder Langlaufski aus und macht die Pisten unsicher. Sarah ist eine unserer DHBW-Studenten im Studiengang BWL- Tourismus-Kurort und Destinationsmanagement. - © Sarah Wider

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