Wandern und Rodeln rund um St. Märgen Ein Tag im Schnee mit der ganzen Familie

von Silke Kohlmann, 25. Januar 2019

© Silke Kohlmann

Endlich Schnee. Und endlich Sonnenschein. Die Kinder haben schon so lange auf die erste Schlittenfahrt gewartet und wir Großen schon sehnlichst auf die Sonne, die sich so lange hinter Nebel verborgen hat. Heute bekommen wir alles auf einmal – und das kombiniert mit dem Blick auf die wunderschönen Türme des Klosters St. Märgen.

Wir starten unsere kleine Rundtour im Ortszentrum von St. Märgen und gehen bergauf Richtung Rankmühle. Weil wir unterwegs auch rodeln wollen, müssen wir die Schlitten zunächst unter dem Arm an der Straße entlang tragen. Sobald wir aber die Wiesen erreichen, ist seitlich des Weges genügend Platz, um die Schlitten bergan zu ziehen. Während die Kinder im Schnee herumtollen, wenden die Erwachsenen immer wieder den Blick zurück zum Ort, um die herrliche Aussicht zu genießen, die heute bis zum Feldberg reicht.

Sobald wir aber die Wiesen erreichen, ist seitlich des Weges genügend Platz, um die Schlitten bergan zu ziehen.
Sobald wir aber die Wiesen erreichen, ist seitlich des Weges genügend Platz, um die Schlitten bergan zu ziehen. - © Silke Kohlmann

Bald erreichen wir den höchsten Punkt: die Rankmühle. Lange Zapfen aus Eis verzieren das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, der Bach murmelt unter der dicken Schneedecke – das ist Erholung pur. Aber nun wird es für die Kinder erst interessant. Jetzt geht es nämlich bergab Richtung Vogelhof. Also: Alle Mann auf die Schlitten und los geht’s! Und natürlich nicht nur einmal. Hier können auch die Kleinen gefahrlos rodeln, der Hügel ist nicht zu steil. Hinauf läuft man am besten wieder auf dem geräumten Weg.

Für die Eltern ist der Ausflug eine Erholung, für die Kinder bietet er Action.
Für die Eltern ist der Ausflug eine Erholung, für die Kinder bietet er Action. - © Silke Kohlmann

Aber auch rasantere Fahrten warten noch auf uns: Sobald wir die Landstraße überquert haben, gelangen wir in den Pfisterwald. Im Schatten der Bäume sausen wir auf der Robelbahn schneidig bergab. Da sollten Mama und Papa unbedingt das Lenken übernehmen – je nach Witterung ist die Bahn richtig schnell.

Wer ohne Schlitten unterwegs ist, folgt dem Wanderweg durch den Wald und biegt an der Weggabelung rechts wieder Richtung Ort ab. Und wem die Strecke von gut drei Kilometern zu kurz ist, der kann vom Vogelhof aus Richtung Thurner wandern (rund 8 Kilometer) und von dort mit dem Bus nach St. Märgen zurückkehren.

Den größten Teil der Strecke können die Kleinen ohne elterliche Hilfe rodeln.
Den größten Teil der Strecke können die Kleinen ohne elterliche Hilfe rodeln. - © Silke Kohlmann

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