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Von der kühlen Loipe an den heißen Ofen Auf der warmen Ofenbank Teil 4: Eckershäusle

Einfach und gut. Das Eckershäusle an der Thurnerspur ist nur mit Langlaufski zu erreichen. Da fühlt sich der Ofen gleich doppelt so warm an.

von Patrick Kunkel, 10. Dezember 2014

Kachelofen im Eckerhäusle direkt an der Thurnerspur.
Kachelofen im Eckerhäusle direkt an der Thurnerspur.  - © Patrick Kunkel

Es kostet zwar einige Körner, im Winter zur „Loipenstrauße“ Eckershäusle zu gelangen, schließlich ist das kleine abgelegene Schwarzwaldhaus mitten im Wald bei der Weißtannenhöhe lediglich per Langlaufski zu erreichen: Aber die körperliche Anstrengung lohnt sich. An Wochenenden – und nur an Wochenenden mit ausreichend Schnee und bei Loipenbetrieb – heizt Eckersbauer Ernst Hug den Kachelofen ein. Vor der Tür stecken dann Ski und Stöcke im Schnee, drinnen sind die Decken niedrig, die Sitzbänke voll belegt und im Eck bollert der Kachelofen.

Funktional, aber mit Seele

Die Oberfläche der grünen Kacheln ist schon etwas abgewetzt und die Ecken angestoßen. Es ist kein Prunkofen, der etwas hermachen soll, sondern einfach nur ein schlichtes, traditionelles Heizgerät – funktional, aber mit Seele. Der heiße Tee am Ofen im Eckershäusle tut besonders gut und an den Tischen sitzen eng an eng die Langläufer mit roten Backen und Nasenspitzen und tauschen sich über das richtige Skiwachs und die Beschaffenheit des Schnees aus.

Auf der warmen Ofenbank Teil I
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