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Spannende Schatzsuche Auf Entdeckungstour mit dem Naturforschernachwuchs

Yvonne Haury erkundet zusammen mit Ihren Kindern die aufregende Pflanzen und Tierwelt auf dem Waldlehrpfad Kucky's Vogelwelt. Dabei haben sie eine menge Spaß und lernen auch noch etwas dazu.

von Daniela Frahm, 14. März 2017

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Grundlagenforschung
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Kinder zu einem Spaziergang zu überreden, ist nicht immer ganz einfach. Wenn es dabei aber Spannendes zu entdecken gibt und ein Spielplatz als Ziel in Aussicht ist, lassen sie sich deutlich schneller dafür begeistern. Das ist bei den sechsjährigen Zwillingsschwestern Ronja und Nele und ihrem zwei Jahre älteren Bruder Samuel nicht anders. Ihre Mutter Yvonne Haury hat sich deshalb für einen Spätsommernachmittag den Naturforscher-Rucksack in der Tourist-Information im Kurhaus Lenzkirch ausgeliehen und den Waldlehrpfad Kucky's Vogelwelt als Strecke ausgesucht. Da ist auch die Neugier bei Jonah und Enya geweckt, die sich ihren Freunden anschließen.

Nichts ins Netz gegangen

Weil die beiden Jungs schon lesen können, dürfen sie zunächst die Regeln aus dem Naturforscherbuch vorlesen. „Wir verletzen weder Pflanzen noch Tiere und ihr Umfeld“, trägt Jonah vor. Entdecken, beobachten, bestimmen und erforschen lautet der Auftrag. In dem Heft gibt es auch Tipps, unter anderem dazu, wo sich viele Tiere finden lassen. Samuel darf den Rucksack als erster tragen und läuft mit Jonah voraus. Lange dauert es allerdings nicht bis zum ersten Stopp. In der Haslach wird gleich der Kescher ausprobiert. In dem kleinen Fluss sind die Kinder aber nicht sehr erfolgreich. „Beim Wasserprojekt in der Schule habe ich einen Frosch gefangen“, erzählt Jonah stolz. Diesmal erbeutet er nur einen flachen Stein, der wie eine Metallplatte aussieht. Der kommt natürlich in die Schatztüte aus dem Rucksack.

In dem kleinen Fluss sind die Kinder aber nicht sehr erfolgreich.
In dem kleinen Fluss sind die Kinder aber nicht sehr erfolgreich. - © Daniela Frahm

Tiere hautnah entdecken

Die kleine Schnecke samt Häuschen darf hingegen nur kurz auf Neles Hand eine Schleimspur ziehen und wandert dann wieder zurück ins Gras. Unter der Rinde an einem Baumstumpf findet ihre Schwester kurz darauf Kellerasseln und setzt eine von ihnen in die Becherlupe. „Die hat ja nur einen Fühler“, sagt Ronja und lässt auch dieses Tierchen gleich wieder frei – und befolgt damit eine der Regeln für die kleinen Naturforscher. Am Waldrand entdeckt Enya eine Spinne, die als nächstes in den Becher wandert. Die Mädchen betrachten das Tier ganz genau unter der Lupe und Yvonne Haury versucht, es mit Hilfe des Naturforscherbuchs zu bestimmen. Eine Waldwolfsspinne muss das sein, sind sich alle einig. „Mama, kannst du sie wieder frei lassen?“, fragt Ronja. So ganz geheuer ist ihr die Spinne doch nicht.

Unter der Rinde an einem Baumstumpf findet ihre Schwester kurz darauf Kellerasseln.
Unter der Rinde an einem Baumstumpf findet ihre Schwester kurz darauf Kellerasseln. - © Daniela Frahm

Dem Regen zum Trotz 

Bei den Nadelbäumen bleibt ihre Mutter stehen. „Sind das Tannen oder Fichten?“, will sie von den Kindern wissen. „Eine Fichte, bei der hängen die Zapfen nach unten, bei Tannen stehen sie nach oben“, ruft Samuel. Er hat in der Schule gut aufgepasst, denn das Naturforscherbuch gibt ihm Recht. Aus einem Brunnen fischen die Kinder kurz darauf Algen, die sich laut Jonah „cool“ anfühlen. Dann fängt es an zu regnen. „Macht nichts, da finden wir noch mehr Schnecken und Regenwürmer“, freut sich Jonah. Doch das Forschen gerät jetzt in den Hintergrund, weil die Gruppe inzwischen am Spielplatz angekommen ist und die Eisenbahn stürmt. Für diesen Nachmittag reicht es den Kindern. Aber sie haben auf dem Weg auch schon viel entdeckt und gelernt und wollen bald wieder mit dem Rucksack losziehen.

Aus einem Brunnen fischen die Kinder kurz darauf Algen, die sich laut Jonah „cool“ anfühlen.
Aus einem Brunnen fischen die Kinder kurz darauf Algen, die sich laut Jonah „cool“ anfühlen. - © Daniela Frahm

Gut zu wissen

„Naturforscher & Entdecker“ lautet das Motto unseres Kucky-Teams in diesem Jahr und dafür hat es sich genau das Richtige ausgedacht. Mit dem Naturforscherrucksack haben große und kleine Kinder alles zur Hand, was es zur Erforschung der Natur im Hochschwarzwald braucht. Von der Becherlupe über das Fernglas bis hin zum Naturforscherbuch mit vielen Interessanten Informationen ist alles in einem kindgerechten Rucksack gut verpackt.

Die leuchtend grünen Rucksäcke können Sie gegen eine kleine Leihgebühr (eine Leihgebühr von 5 €) in allen Tourist-Informationen im Hochschwarzwald ausleihen.

Viele tolle Veranstaltungen rund um das Thema finden Sie immer aktuell in unserem Kinderprogramm – online oder in allen Tourist-Informationen.

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