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Der Wander-Rodler

… sieht sich selbst als Genießer unter den Kufensportlern. Die erhabene Ästhetik einer verschneiten Winterlandschaft durchdringt ihn wie ein Lesezeichen das geschlossene Buch. Er fährt nicht bloß durch dieses frostige Paradies, er durchmisst sein ureigenes Element.

Sein Schlitten wurde aus biegsamem Eschenholz gefertigt, die eisernen Kufen fettet er vor jedem Ausflug mit Schweinespeck. So war es schon vor Generationen Brauch, als sein Gefährt ins Leben trat, bis es schließlich als Erbstück zu ihm gelangte. Aus der Zeit der alpinen Pioniere, der Puristen, die wie er die Berge als Natur-Gourmets eroberten.

Seinen Schlitten beherrscht der Wander-Rodler virtuos, geschmeidig lässt er ihn über schmale, verschlungene Waldwege gleiten, sein enormes Tempo mag er als Ausweis seiner Kunstfertigkeit verstanden wissen. Was währenddessen zwischen seinen Knien geschieht, lenkt seinen Blick niemals von der Natur ab: verschneite Tannen, glitzernder Schnee, die Berggipfel unter einem eisig blauen Himmel. Lifte und Schlepptechnik jeder Art meidet der Wander-Rodler daher wie der Veganer das Würstchen. Im Tal angelangt, steigt er zu Fuß wieder hinauf, die Elemente auskostend, mit einem Lächeln im Gesicht.

Schlittenempfehlung Wander-Rodler
Schlittenempfehlung Wander-Rodler

Für den Wander-Rodler empfehlen wir die folgenden Rodelstrecken:

3 Sehenswürdigkeiten

Rodelbahn Saig-Titisee

Titisee-Neustadt

Länge: 1200 m
Höhe: 161 m
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Rodelbahn durch den Pfisterwald

St. Märgen

Die Rodelbahn lädt Groß und Klein zum Rodelspass ein.

Länge: 300 m
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Todtnauer Hüttenweg

Todtnau

Länge: 3500 m
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