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Die 8 schönsten Berge im Schwarzwald

Der Schwarzwald ist nicht nur für seine Ski- und Wandergebiete, die Schwarzwälder Kirschtorte oder den Schwarzwälder Schinken bekannt, besonders seine Bergwelt lockt naturbegeisterte Wanderer und Wintersportler in die Region. Die schönsten Berge des Schwarzwald stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Feldberg, Seebuck und Stübenwasen

Einer der bekanntesten Berge des Schwarzwaldes ist der Feldberg. Zugleich ist er auch mit 1493 m der höchste in Baden-Württemberg. Bei einer Tour auf dem Feldberg-Steig entdecken Wanderer einen Teil des vielfältigen Naturschutzgebietes und den Feldsee. Mit den benachbarten Erhebungen Seebuck und Stübbenwasen bildet der Feldberg das Feldberger Pistenskigebiet mit insgesamt 14 Liftanlagen. Wintersportbegeisterte finden hier Pisten zum Skifahren und Rodeln sowie Loipen zum Skilanglauf und Schneeschuhwandertouren.
Feldberg am Abend von Titisee aus

Ein besonderer Aussichtspunkt ist der Feldbergturm auf dem Seebuck. Neben einem Ausblick über den Schwarzwald kann hier aber auch geheiratet werden. Im 11. Stock des Turms befindet sich das höchste Trauzimmer Baden-Württembergs. Wer nach der Besteigung des Turms, einer Wanderung oder einem Tag auf der Piste noch eine Einkehr sucht, findet zum Beispiel im Berggasthaus Stübenwasen regionale Spezialitäten.

Schauinsland

Für einen Panoramablick auf den Feldberg, den Schwarzwald und bis hin zu den Alpen empfiehlt sich eine Tour auf den 1284 m hohen Schauinsland, der seinen Namen eben durch diesen beeindruckenden Rundumblick erhielt. Mit der Schauinslandbahn kommen Gäste bequem zum Gipfel oder sie unternehmen eine Wandertour hinauf.

Von der Bergstation des Schauinsland aus warten zwei Highlights auf ihre Besucher: Vom Schauinslandturm aus gibt es einen Rund-um-Blick über die Landschaft. Außerdem lädt das Museumsbergwerk zu einem Besuch unter Tage ein. Neben den Wanderwegen gibt es auch Downhill- und Mountainbike-Strecken mit rasanten Abfahrten. Im Winter finden Skifahrer hier schöne Pisten.

Kandel

Einer der sagenumwobendsten Berge im Schwarzwald ist der Kandel mit seinen 1241 m. Nachdem in der Walpurgisnacht 1981 der obere Teil des Felsens, die sogenannte Teufelskanzel, abgebrochen war, bekam der Berg seinen Beinamen „Blocksberg des Schwarzwalds“. Bei Wanderungen rund um den Kandel sind diese Sagen noch heute lebendig. Die Hexe Kandela erzählt auf Stelen entlang der Wanderwege ihre Geschichten zu den Kräften, die am Kandel walten.
Kandel

Der Kandel ist aber auch bei Kletterern sehr beliebt. Sie finden hier Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade. Auch Drachen- und Gleitschirmfliegern bietet der Kandel gute Startplätze für einen Flug ins Tal. Im Winter finden Sportler ein vielfältiges Skigebiet mit den Kandelliften und Loipen für den Skilanglauf.

Belchen

Seltene Tier- und Pflanzenarten findet man auf dem 1414 m hohen Belchen. Der Berg ist auf Grund seiner Flora und Fauna zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Sein Beiname, Panoramaberg, kommt von dem Ausblick, der bei gutem Wetter bis zu den Alpen und in die Oberrheinebene reicht. Diesen Blick können Gäste auch von dem höchstgelegenen Gasthaus Baden-Württembergs aus genießen: Das historische Belchenhaus ist Startpunkt zahlreicher Wanderwege und bietet auf seiner Terrasse eine gemütliche Vesper.

Wer auf den Gipfel des Belchens möchte, nimmt am besten vom Tal aus die Belchen-Seilbahn. Alternativ kann man sich den Belchen erwandern. Für Kinder gibt es da zum Beispiel den Erlebniswanderweg Regenwurmpfad. Im Winter wird der Belchen zu einem Wintersport-Paradies. Neben Skifahren und Rodeln auf vier Pisten, gibt es Schneeschuhwanderungen. Ein besonderes Highlight sind die nächtlichen Schneeschuhtouren.

Herzogenhorn

Das 1415 m hohe Herzogenhorn ist der Hausberg von Bernau. Der Berg ist autofrei und nur zu erwandern. Rund um das Herzogenhorn gibt es ein umfangreiches Netz aus Wanderwegen und einen Naturlehrpfad, der neben tollen Aussichten auch eine vielfältige Flora und Fauna bietet. Wer schließlich auf dem Gipfel ankommt, kann bei gutem Wetter einen Panoramablick über die Alpenkette, Rheinebene und die Vogesen genießen.

Das Herzogenhorn beherbergt das Bundesleistungszentrum, ein Trainingszentrum für Hochleistungssportler, mit dem angeschlossenen Gasthof Krunkelbachhütte. Im Winter bietet der Berg die höchstgelegenen Langlaufloipen, die jedoch nur von Trainierenden befahren werden, da sie recht anspruchsvoll sind.

Gisiboden

In der Nähe des Feldbergs gibt es eine Art Hochalm, den Gisiboden. Das Wiesengebiet ist von allen Seiten von Wald umschlossen. In den Sommermonaten weiden auf diesem Wiesenstück Rinder. Der Premiumwanderweg Turmsteig führt entlang des Gisiboden. Um Rinder und Wanderer nicht zu gefährden, muss dieser aber im Sommer umgeleitet werden. Am oberen Rand der Alm findet sich auf 1200 m Höhe der Berggasthof Gisiboden, der neben einer Gaststätte auch Übernachtungsmöglichkeiten bietet.

Hochfirst

Einer der schönsten Bergen im Schwarzwald ist auch der Hochfirst. Mit einer Höhe von 1190 m gehört der Berg zwar nicht zu den Höchsten, bietet aber trotzdem eine schöne Aussicht. Um diesen Ausblick genießen zu können, können Besucher den Hochfirstturm besteigen. Der Aussichtsturm bietet einen beeindruckenden Rund-um-Blick. Auch sportlich gibt es auf dem Hochfirst einiges zu erleben. Die bekannte Hochfirstschanze ist Schauplatz von Weltcup-Skispringen und die Hochfirstspur ist eine beliebte Langlaufloipe. Auf der Rodelbahn reicht die Abfahrt vom Gipfel bis hinunter zum Ufer des Titisees.

Hasenhorn

Das Hasenhorn ist der Erlebnisberg unter den Bergen im Schwarzwald. Mit dem Sessellift geht es von Todtnau aus hoch zum Gipfel. Zurück ins Tal kann man dann wandern oder aber mit dem Hasenhorn Coaster, der längsten Rodelbahn Deutschlands, zurück ins Tal sausen.

Wer sich für die Wanderung entscheidet, kann viel entdecken. Auf dem Zauberweg gibt es eine kleine Wichtelhütte, eine Fledermaushöhle und verschiedene Holzfiguren, die erkundet werden können. Der Berg ist ein Erlebnis für die ganze Familie.

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