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Genießerpfade

Genießerpfad Rappenfelsensteig

Durch tiefsten Schwarzwälder Urwald, mit Gämsenhalden, durch das Schwarzatal, vorbei am Kuchelfelsen und über den Rappenfelsen führt der Weg an zahlreichen Aussichtspunkten vorbei, wo wir Sicht bis zu den Alpen haben.

  • Typ Genießerpfade
  • Schwierigkeit schwer
  • Dauer 4,30 h
  • Länge 12,4 km
  • Aufstieg 407 m
  • Abstieg 407 m
  • Niedrigster Punkt 624 m
  • Höchster Punkt 956 m

Beschreibung

So stellt man sich den idealtypischen Schwarzwald vor: Ein dunkler, urtümlicher, aber immer bodengrüner Wald mit schmalen Pfaden, steilen Hängen, tiefen Schluchten und herabstürzenden Bächen, dazwischen zur Entlastung ein klares, gumpenreiches Flüsschen im Tal, gelegentliche Aussichtsschneisen im Tann sowie oberhalb der Schluchten grüne, schwingende Wiesen mit weiten Ausblicken auf entfernte Waldberge. All das hat dieser Weg zu bieten, mit einem starken Akzent auf einem Wald, der seit Jahrhunderten so gewachsen zu sein scheint, wie er wollte, mit Bäumen allen Alters in dramatischen Posen. Und als schwergewichtige Zugabe eine füllige Felskulisse von Blöcken und Terrassen über skurrile Felsgestalten aller Größen bis zu noch dramatischeren Wänden und Felsmeeren - wie aus einer Weber- oder Wagner-Oper.  Wer den Schwarzwald bislang nur als Fichtenforst kennengelernt hat, bekommt hier einen Eindruck davon, was seinen eigentlichen Ruf ausmacht."

- "Wanderpapst" Dr. Rainer Brämer, Dt. Wanderinstitut -

 

„Augen auf“ heißt es auf den Hochschwarzwälder Premiumwanderwegen. Denn auf jedem Weg ist eine Stempelstelle in Form einer Kuckucksuhr zu finden. Diese bieten die Möglichkeit, die Wanderungen per Stempel im Hochschwarzwälder Wanderpass zu dokumentieren. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.hochschwarzwald.de/Wandern/wanderpass

Wir starten in der Ortsmitte von Staufen, einem beschaulichen Dorf auf dem Brendner-Berg zu unserer „Urwald-Tour“ durch das Schwarzatal. Wir verschaffen uns zunächst einen Überblick auf der Starttafel bei der kleinen Herz-Jesu-Kapelle. Zunächst geht es ein kleines Stück über eine Wiese und am Waldrand entlang, bis wir auf den Weg hinab ins Schwarzatal kommen. Nach wenigen Metern umgehen wir den Gießebuck, kreuzen das kleine Verbindungssträßchen, das hinunter zum Wasserkraftwerk Schwarzabruck führt. Der Kuchelfelsen zeigt, was den Steig so besonders macht. Die ersten Geröllhalden auf denen sich gerne die hier angesiedelten Gämsen tummeln, tauchen links des Weges auf. Für eine Vesperpause bietet sich der Rastplatz beim Muckenloch an, bevor wir uns an den Aufstieg machen (ca. 50 m entfernt gibt es eine kleine Schutzhütte). Der „Muckenlochpfad“ im Bannwaldgebiet ist ein kleiner, naturbelassener Trampelpfad und führt uns nach oben. Wir treffen auf den Zugangsweg von Brenden (die Tour kann alternativ an der Dorfhalle oder am Wanderparkplatz in Brenden gestartet werden).

Kurz vor dem Rappenfelsen wird der Pfad immer schmaler und führt an steilen Abhängen unter Felswänden empor. Nach der Querung eines Geröllfeldes kommen wir an den Rappenfelsen. Wir genießen dort die Aussicht in das idyllische Schwarzatal. Wir folgen dem abenteuerlichen Pfad, verlassen das Bannwaldgebiet, kommen zum Späneplatz und erreichen unseren höchsten Punkt, den Wartbuck. Gerne nehmen wir das Bänkchen in Anspruch, um etwas zu verschnaufen. Wir wandern über den oberen Wartweg bis zum Wander-Parkplatz mit Grillstelle (die Tour kann auch von hier aus gestartet werden). Dort queren wir die Landstraße zwischen Brenden und Staufen. Wir folgen dem Weg durch kleine Wäldchen auf dem Bulgenbacher Weg und passieren das Dammwildgehege „Bündt“. Um das Wildgehege (angrenzend zum Stutzweg) wurde ein Lehrpfad angelegt. Einige Ruhebänke laden zum Verweilen ein. Weiter geht es über den Bündtweg zurück zum Ausgangspunkt, wo wir unsere Tour mit einer genüsslichen Einkehr im Gasthaus Hirschen beenden können.

Wir empfehlen festes Schuhwerk!

Mit etwas Glück können unterwegs Gämsen beobachtet werden.

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich.

Aufgund von Artenschutz werden alle Wanderer gebeten, auf den Wegen zu bleiben.

Von Freiburg:
B31 Richtung Donaueschingen, Ausfahrt B317/B500 bis Bärental, Ausfahrt B500 Richtung Waldshut, in Seebrugg links auf K4989 Richtung Schönenbach/Staufen

Von Donaueschingen:
B31Richtung Freiburg, bei Hüfingen links ab nach Hausen, Bonndorf und Rothaus, links ab nach Grafenhausen, rechts ab auf K6500

Von Lörrach:
B317, B518, L148, L150 Richtung Häusern, Abfahrt Richtung Ühlingen-Birkendorf/Höchenschwand folgen auf B500 und links abbiegen auf K6594

Staufen Ortsmitte

Weitere Einstiegsmöglichkeiten: Wanderparkplatz Brenden, Dorfhalle Brenden, Wanderparkplatz Schwarzabruck

Von Freiburg:
Mit der Bahn nach Basel, dort umsteigen nach Waldshut. In Waldshut den Bus 7342 in Richtung Schönenbach nehmen.

Von Donaueschingen:
Mit der Bahn nach Singen, dort umsteigen nach Waldshut. In Waldshut den Bus 7342 in Richtung Schönenbach nehmen.

Von Lörrach:
Mit der SBB nach Basel, dort umsteigen in die Bahn nach Waldshut. In Waldshut den Bus 7342 in Richtung Schönenbach nehmen.

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