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Pauschale

Westweg, von Pforzheim nach Basel

Beschreibung

Der Westweg durchquert in seiner ganzen Länge auf 285 Kilometern den Schwarzwald von Pforzheim nach Basel. Auf einem der ältesten Fernwanderwege Deutschlands wandern Sie den kompletten Westweg in 13 Etappen. Um den Gepäcktransfer kümmern wir uns, damit Sie sich voll und ganz aufs Wandern konzentrieren können! In der Goldstadt Pforzheim startet die Tour und führt durch dichte Wälder,...

Der Westweg durchquert in seiner ganzen Länge auf 285 Kilometern den Schwarzwald von Pforzheim nach Basel. Auf einem der ältesten Fernwanderwege Deutschlands wandern Sie den kompletten Westweg in 13 Etappen. Um den Gepäcktransfer kümmern wir uns, damit Sie sich voll und ganz aufs Wandern konzentrieren können!

In der Goldstadt Pforzheim startet die Tour und führt durch dichte Wälder, die den Nordschwarzwald charakterisieren. Doch auch herrliche Aussichten erwarten Sie auf schmalen Pfaden, abwechslungsreichen Wegen und langgestreckten Höhenrücken. Höhepunkte der ersten Hälfte des Westweges sind sicherlich der sagenumwobene Mummelsee und die Hornisgrinde - mit 1.164 Metern die höchste Erhebung im Nordschwarzwald - bevor es ins liebliche Kinzigtal geht. Von dort tauchen Sie in Hausach tief ein in den Schwarzwald und werden erst am Ende der Etappe wieder in die Zivilisation "ausgespuckt"! In den nächsten Tagen folgen idyllische Hochmoore, einsame Wälder und herrliche Aussichtspunkte. Mit dem Feldberg wartet außerdem der höchste Berg und mit dem Belchen der schönste Aussichtsberg im Schwarzwald auf Sie, bevor es über den Blauen hinunter in die Rheinebene und das Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz geht.

Unsere Patricia unterwegs auf dem Westweg

Ich mag den Klassiker unter den Fernwanderwegen besonders, weil er durch den ganzen Schwarzwald von Nord nach Süd führt mit all seinen Facetten, Höhen, Tiefen, Tälern, Wäldern, Bergen, Seen…was will man mehr?

Wegcharakter

Der Westweg ist ein Höhenweg. Die Tagesetappen sind lang und zum Teil aufgrund der vielen Höhenmeter anstrengend und anspruchsvoll. An einigen wenigen Stellen hat der Weg alpinen Charakter, d. h. er ist ein schmaler, steiler Pfad, mit Wurzeln und Steinen durchsetzt. Trittsicherheit ist erforderlich, Kletterstellen gibt es jedoch nicht. Auf einigen Etappen finden sich nur wenige oder sogar gar keine Einkehrmöglichkeiten. Ausreichend Verpflegung für den gesamten Tag gehört deshalb unbedingt in den Rucksack!

Unser Anspruch / Ihr Mehrwert

Wir kennen unsere Routen und unsere Gastgeber und Partnerhotels. Wir sind von hier, wir leben hier und wir arbeiten mit Herzblut an unseren Reisen. Unser Anspruch ist es, qualitativ hochwertige Reisen anzubieten, die wir auch selbst gerne in unserem eigenen Urlaub buchen würden.

Ihre Unterkünfte

Sie wohnen in ausgewählten, wanderfreundlichen Hotels und Pensionen entlang des Westwegs (vgl. 3- und 4-Sterne-Kategorie).

Wir buchen für Sie, wo möglich, in der Regel 3-Sterne-Häuser (oder gleichwertig), bei denen Dusche und WC selbstverständlich auf dem Zimmer sind. Wenn Sie Ihren Wunschtermin anklicken und dann auf „suchen“ gehen, erhalten Sie eine Übersicht über unsere Partnerhotels. Sollte eines der angegebenen Hotels zu Ihrem Wunschtermin bereits ausgebucht sein, können wir in der Regel auf ein anderes, gleichwertiges Hotel ausweichen.

Reiseverlauf

1.Tag: Individuelle Anreise nach Pforzheim

Übernachtung in Pforzheim

2. Tag: Pforzheim nach Dobel (ca. 25 km, Hm ↗ 744 m, Hm ↘ 313 m)

Der Westweg beginnt zunächst gemächlich und ist geprägt von den Flusstälern der Enz und der Nagold. Besonders Spaß macht die Überquerung des Grösselbachs, den Sie mithilfe von Trittsteinen überqueren. Nachdem Sie das Schloss Neuenbürg, hoch über dem Bergwerksstädtchen gelegen, erreicht haben, geht es bergan durch tiefe Wälder mit den für den Schwarzwald charakteristischen hohen Tannen. (Übernachtung in Dobel)

3. Tag: Dobel nach Forbach (ca. 26 km, Hm ↗ 972 m, Hm ↘ 1.075 m)

Vom sonnigen und stets nebelfreien Hochplateau Dobel tauchen Sie ein in den dicht bewaldeten Nordschwarzwald. Als Aussichtspunkte erwarten Sie der Hohlohturm sowie der obere und untere Latschigfelsen. Der knapp 30 m hohe Hohlohturm wurde einst um 6 Meter erhöht, um über die hohen Bäume hinweg Sicht zu haben zu den Vogesen, der Schwäbischen Alb, dem Odenwald und den Schweizer Alpen. Ziehen Sie sich warm an: „In Kaltenbronn ist es immer einen Kittel kälter“! (Übernachtung in Forbach)

4. Tag: Forbach nach Unterstmatt (ca. 19 km, Hm ↗ 1.088 m, Hm ↘ 452 m)

Eine knackige Etappe mit über 1.000 Höhenmetern steht Ihnen bevor. Sie überqueren die ersten beiden von insgesamt zehn 1.000er-Gipfeln auf dem Westweg. Steile Anstiege, schöne Aussichten und tief blaues Wasser im Schwarzenbachstausee sowie im idyllischen Herrenwieser Karsee charakterisieren den heutigen Tag. Besonders schön blüht im Frühjahr am Hochkopf das Wollgras und im Spätsommer das Heidekraut. (Übernachtung in Unterstmatt)

5. Tag: Unterstmatt zur Alexanderschanze (ca. 28 km, Hm ↗ 850 m, Hm ↘ 807 m)

Die Höhepunkte des Nordschwarzwaldes versammeln sich auf dieser Etappe: Die Hornisgrinde – der höchste Berg des Nordschwarzwaldes, der sagenumwobene Mummelsee, der unter Naturschutz stehende Schliffkopf mit seiner hochmoorartigen Kuppe und der vom Sturm frei geschlagene Lotharpfad. Auch die Pflanzen- und Tierwelt im sogenannten Grindenschwarzwald ist beeindruckend: Mit etwas Glück sehen Sie Kreuzottern und Bergeidechsen davonflitzen. Die Auerhähne meiden jedoch in der Regel die Nähe zu den Wanderern. (Übernachtung an der Alexanderschanze / Kniebis)

6. Tag: Alexanderschanze nach Hark (ca. 17 km, Hm ↗ 322 m, Hm ↘ 617 m)

Heute werden Sie vom Wald verschluckt. Atmen Sie tief ein. So viel Waldeinsamkeit finden Sie sonst selten. Dichte Wälder, hohe Bäume, tiefe Schatten und sattes Grün. Erst am Ende werden Sie in Hark vom Wald wieder ausgespuckt. (Übernachtung in Oberharmersbach)

7. Tag: Hark nach Hausach (ca. 15 km, Hm ↗ 422 m, Hm ↘ 854 m)

Auf dieser Etappe werden Ihre Knie besonders gefordert. Immer wieder wandern Sie steile Passagen hinab - mal direkt, mal in engen Spitzkehren. Wanderstöcke zur Entlastung der Gelenke sind hier besonders empfehlenswert. Am Ende des Tages erreichen Sie über den abwechslungsreichen Kinzigsteg Ihren Etappenort, im wunderschönen Kinzigtal gelegen. (Übernachtung in Hausach)

8. Tag: Hausach nach Schonach (ca. 20 km, Hm ↗ 1.292 m, Hm ↘ 562 m)

Die schwierigste Etappe des Westweges steht heute auf dem Programm mit steilen und bergigen Passagen. Immerhin werden etwa 1.220 Höhenmeter bewältigt. Dafür werden Sie mit herrlichen Ausblicken belohnt. Die Höhepunkte sind heute der Huberfelsen und der Karlstein. (Übernachtung in Schonach)

9. Tag: Schonach nach Waldau (ca. 26 km, Hm ↗ 680 m, Hm ↘ 640 m)

Gleich zu Beginn erwartet Sie mit dem Hochmoor Blindensee ein besonders idyllisches Plätzchen. Es ist so schön, dass man nur noch flüstern mag. Weiter geht es zur Martinskapelle. Ein paar Extra-Schritte lohnen sich, um zur Donauquelle hinabzusteigen. Sie ist nicht spektakulär, jedoch der Ursprung eines so mächtigen Flusses, der im schwarzen Meer endet und einmal so klein hier im Schwarzwaldidyll begonnen hat. Wenn Sie noch Kraft in den Beinen für ein paar Stufen haben, dann lohnt sich der Aufstieg auf den Brend-Turm. (Übernachtung in Waldau)

10 Tag: Waldau nach Hinterzarten (ca. 24 km, Hm ↗ 420 m, Hm ↘ 606 m)

Schon heute haben Sie immer den Feldberg im Blick, den Sie jedoch erst auf der nächsten Etappe erklimmen werden. Er weist Ihnen die Richtung zum Thurner mit herrlichen Panoramablicken und hinab zum bekannten Titisee. Sie marschieren weiter in den idyllischen Schwarzwaldort Hinterzarten. Falls Sie noch Lust auf anschaulichen Wintersport haben, dann empfehlen wir Ihnen den Besuch des Skimuseums. (Übernachtung in Hinterzarten)

11. Tag: Hinterzarten zum Notschrei (ca. 21 km, Hm ↗ 860 m, Hm ↘ 622 m)

Heute nehmen Sie den höchsten Gipfel des Schwarzwaldes in Angriff: der Feldberg. Von dort geht es mit den schönsten Aussichten weiter über den Stübenwasen – kein klassischer Berggipfel, aber eine wunderschöne Passhöhe abseits des Feldbergtrubels. Hier können Sie auf einem riesigen Baumstamm-Liegestuhl die Seele baumeln lassen, bevor Sie abwärts Richtung Notschrei wandern. (Übernachtung in Muggenbrunn)

12. Tag: Notschrei zum Haldenhof (ca. 18 km, Hm ↗ 745 m, Hm ↘ 933 m)

Auf der heutigen Etappe überqueren Sie den wohl schönsten Gipfel des Schwarzwaldes: den 1.414 m hohen Belchen. „Der Belchen ist die erste Station zwischen Himmel und Erde“ stellte schon der Heimatdichter Johann Peter Hebel fest. Und mehr braucht man zu dieser außergewöhnlichen Etappe gar nicht zu sagen. (Übernachtung am Haldenhof)

13. Tag: Haldenhof nach Kandern (ca. 20 km, Hm ↗ 502 m, Hm ↘ 1.087 m)

Sie lassen die Belchenregion hinter sich und haben den letzten der zehn 1.000er des Westweges vor sich: der Blaue. Er liegt hoch über dem Rheintal und bei guter Sicht können Sie schon zum Ziel nach Basel sehen. Von nun an geht es steil und über kleine Waldpfade bergab bis ins historische Städtchen Kandern. (Übernachtung in Kandern)

14. Tag: Kandern nach Weil am Rhein (ca. 20 km, Hm ↗ 512 m, Hm ↘ 589 m)

Auf der letzten Etappe lassen Sie schließlich den Schwarzwald hinter sich und überqueren die letzten Hügel. Grüne Wiesen, liebliche Weinberge und lichte Laubwälder im Markgräflerland bilden den Gegensatz zum tiefen Schwarzwald der letzten Tage. In Weil am Rhein angekommen, lohnt sich noch der Besuch der schweizer Stadt Basel. (Übernachtung in Weil am Rhein)

15. Tag: Individuelle Abreise

Individuelle Abreise ab Weil am Rhein

Enthaltene Leistungen

  • 14 x Übernachtung mit Frühstück
  • Gepäcktransfer von Unterkunft zu Unterkunft
  • Hikeline Wanderführer mit Karte und ausführlicher Tourenbeschreibung
  • Fahrplan für den Transfer mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Weil am Rhein nach Pforzheim
  • die Kurtaxe in den Etappenorten
  • Service Hotline

Wichtige Zahlungsinformationen und sonstige Konditionen

Die Abwicklung erfolgt über den Reiseveranstalter:

Original Landreisen
Tel. +49 (0) 76 34 / 56 9 56 26
E-Mail: info@original-landreisen.de

Zusatzinformationen

  • Start: Pforzheim, Ziel: Weil am Rhein
  • von April bis Oktober buchbar, Anreise täglich möglich

An- und Abreise

Wir empfehlen Ihnen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Pforzheim. So können Sie nach Ihrer Ankunft in Weil am Rhein auch direkt wieder abreisen. Wenn Sie mit dem PKW anreisen, können Sie diesen in Pforzheim abstellen. Von Weil gelangen Sie mit dem Zug zurück nach Pforzheim. Je nach Verbindung dauert die Fahrt ca. 2,5 Stunden.

Unser Tipp

Die letzte Etappe führt Sie von Kandern bis zu Ihrem Ziel nach Weil am Rhein; ca. 6 km vor Basel gelegen. Unsere Route endet in Weil am Rhein, da das letzte Stück bis Basel auf der Schweizer Seite nicht mehr gut ausgeschildert ist und die geteerten Wege bis in die Stadt nicht sehr attraktiv sind. Wir empfehlen Ihnen, nach Ihrer Ankunft in Weil am Rhein noch per Bus nach Basel zu fahren (Dauer: ca. 20 Minuten), um die Schweizer Stadt am Ende des Westweges zu besichtigen.

Sollten Sie dennoch die Tour statt in Weil am Rhein in Basel beenden wollen, organisieren wir dies gerne für Sie. Der Aufpreis für die Übernachtung in der Schweiz inklusive Gepäcktransfer dorthin teilen wir Ihnen auf Anfrage gerne mit (ab 60 Euro pro Person). Bitte einfach vor Buchung bei uns anfragen!

Konditionen/Extras

  • Einzelzimmer: EUR 10,- pro Person/pro Nacht
  • Gepäckzuschlag für Einzelreisende: EUR 220,- Gesamtpreis
  • Übernachtung in Basel statt in Weil am Rhein: Aufpreis auf Anfrage (ab EUR 60,- pro Person/Nacht)

Kinderpreise

  • 0 - 4 Jahre im Bett/Zimmer der Eltern: 60 % Ermäßigung
  • 5 - 10 Jahre im Zimmer der Eltern/oft auch Dreibettzimmer: 30 % Ermäßigung

Verlängerung

  • Zusatznächte sind in allen Etappenorten möglich und vorab buchbar
  • im Doppelzimmer mit Frühstück: je nach Hotel auf Anfrage (ab EUR 55,- pro Person/Nacht)

Gruppenbuchungen

Wenn Sie mehrere Zimmer benötigen, buchen Sie zunächst das erste Zimmer. Sobald Sie im Warenkorb sind (Schritt 1), fangen Sie wieder von vorne an und buchen dann das nächste Zimmer. Am Ende haben Sie auf diese Weise alle gewünschten Zimmer im Warenkorb. Alternativ dürfen Sie uns natürlich auch gerne anrufen oder uns eine Mail schreiben; dann übernehmen wir die Buchung für Sie.

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Verfügbare Termine

Lage & Anreise

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