Dürrackertag

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Mit einem kurzen Streifzug durch die Geschichte soll Ihnen der Stadtteil Geschwend vorgestellt werden. Geschwend, dessen Name Rodung (schwenden des Waldes) bedeutet, dürfte als landwirtschaftliche Siedlung entstanden sein. Dafür spricht sowohl der Ortsname, als auch die günstige topografische Lage. Bergbau wurde, wie in allen anderen Orten unseres Raumes, auch hier schon sehr früh...

Mit einem kurzen Streifzug durch die Geschichte soll Ihnen der Stadtteil Geschwend vorgestellt werden. Geschwend, dessen Name Rodung (schwenden des Waldes) bedeutet, dürfte als landwirtschaftliche Siedlung entstanden sein. Dafür spricht sowohl der Ortsname, als auch die günstige topografische Lage. Bergbau wurde, wie in allen anderen Orten unseres Raumes, auch hier schon sehr früh betrieben, er dürfte aber keine dominierende Stellung eingenommen haben. Bis 1809 gehörte der Ort zur Talvogtei Schönau. Eine besondere Bedeutung hatte Geschwend Jahrhunderte hindurch als gemeinsamer Tagungsort der beiden Talvogteien Schönau und Todtnau. Hier, auf dem Dürracker (1488, ein Acker heißet der Dürracker), versammelten sich alljährlich die Vertreter der „beiden Täler“, wie es in alten Urkunden heißt, um über Ihre alten Rechte und Freiheiten, besonders dem Kloster St. Blasien gegenüber, zu beraten. Beim Dürrackertag am Samstag vor Lätare des Jahres 1519, bei dem sich die Vögte und Räte mit je 25 Abgeordneten der beiden Vogteien versammelt hatten, wurde das s. g. „Dürrackerrecht" beschlossen, das bis 1786 die eigentliche Talverfassung blieb.
Programm 03. Oktober 2019  

  • Gottesdienst
  • Frühschoppen
  • Mittelaltermarkt mit Spielszene und Minnesänger

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