Ensemble Ciaconna

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„Genius, Schalck und Narretei“

Vom Wahnsinn und anderen Gemütszuständen in der Barockmusik handelt das aktuelle Konzerprogramm der drei Musikerinnen Katrin Heidenreich (Travers- und Blockflöte), Negin Habibi (Barockgitarre) und Charlotte Kiefer (Barockcello). Das Ensemble Ciaconna hat sich auf die Musik des 17. und 18. Jh. spezialisiert und widmet sich mit großer Leidenschaft der...

„Genius, Schalck und Narretei“

Vom Wahnsinn und anderen Gemütszuständen in der Barockmusik handelt das aktuelle Konzerprogramm der drei Musikerinnen Katrin Heidenreich (Travers- und Blockflöte), Negin Habibi (Barockgitarre) und Charlotte Kiefer (Barockcello). Das Ensemble Ciaconna hat sich auf die Musik des 17. und 18. Jh. spezialisiert und widmet sich mit großer Leidenschaft der barocken Kammermusik. Seit 2016 spielen die drei Musikerinnen Konzerte in ganz Deutschland, sowie in Österreich und der Schweiz. Im Sommer 2018 trat es erstmals beim Festival für Alte Musik „Montafoner Resonanzen“ in Österreich auf. Auf originalgetreuen Instrumenten der Zeit vermitteln sie in ihren Konzerten einen spannenden Einblick in die barocke Spielpraxis, nebenbei erfahren die Zuhörer viel Wissenswertes und auch Erheiterndes über die musikalische Welt des Barock. In kaum einer anderen Epoche wurden Narrheit und Irrsinn so anschaulich dargestellt wie in der Zeit des Früh- und Hochbarock. Mit Werken von Castello, Telemann und Bach, in denen Verrückheit, Witz und Humor meisterhaft vertont sind, zeigt das Ensemble, wie dicht Genie und Wahnsinn schon immer beieinander lagen. Auch einer der berühmtesten Narren der Geschichte, Don Quijote de la Mancha, steckt seine Nase kurz durch die Tür und berichtet von seinen Tollheiten.
Freuen Sie sich auf ein virtuoses und höchst unterhaltsames Konzert!
Vitae:
Katrin Heidenreich | Block- & Traversflöte wurde in Dresden geboren und studierte Blockflöte und Alte Musik an der Universität der Künste bei Prof. Christoph Huntgeburth. Weiterhin folgten Aufbaustudien in Leipzig bei Prof. Robert Ehrlich und Berlin bei Prof. Gerd Lünenbürger. Schon während ihrer Ausbildung widmete sie sich auch dem Spiel der Traversflöte. Sie wirkte bei zahlreichen CD-Produktionen mit und trat mit verschiedenen Orchestern, wie beispielsweise dem Vokswagen Philharmonic Orchestra, als Solistin auf, unter anderem auch vor dem Bundespräsidenten. Sie gründete mehrere Ensembles für Alte Musik und geht neben ihrer Unterrichtstätigkeit als Dozentin an der Musikschule der Stadt Wolfsburg einer umfangreichen Konzerttätigkeit in ganz Deutschland nach.
Charlotte Kiefer | Violoncello studierte Cello bei Prof. Adriana Contino und Beverley Ellis an der Musikhochschule Freiburg. Zusätzlich studierte sie Barockcello bei Jonathan Pešek und Werner Matzke an der Musikhochschule Trossingen, wo sie 2015 mit Auszeichnung abschloss. Im Oktober 2016 wurde sie in die Meisterklasse von Prof. Jan Freiheit an der Musikhochschule Leipzig aufgenommen, um dort den solistischen Abschluss im Fach Barockcello zu erwerben. Ergänzt wurden ihre Studien durch Meisterkurse bei Wen-Sinn Yang, Kristin von der Goltz und Jaap ter Linden, sowie durch zahlreiche Kammermusikkurse, u.a. die Schwetzinger Hofmusikakademie und die Early Music Summer School Amsterdam. Sie spielte in mehreren Ensembles für Alte Musik, u.a. bei Chordae
Freybergenses und im Dresdner Festspielorchester, das sich auf die historische Aufführungspraxis der großen Werken der Romantik spezialisiert hat.
Negin Habibi | Gitarre wurde 1982 in Teheran geboren und stammt aus einer Schriftsteller- und Literaturübersetzerfamilie. Sie begann ihre Ausbildung in klassischer Gitarre im Alter von zwölf Jahren und spielte nebenher E-Gitarre in Rockbands. Im Jahr 2001 nahm sie das Musikstudium an der "Hochschule für Musik und Theater Leipzig" auf und beendete es 2005 an der HMTM Hannover in der Klasse von Prof. Frank Bungarten mit Bestnote. 2008 folgte das Konzertexamen an der Hochschule für Musik Luzern, ebenfalls summa cum laude. Während des Studiums besuchte sie zahlreiche Meisterkurse bei namhaften Musikern wie Stephen Stubbs, Fareed Haque und Markus Stockhausen. Negin Habibi ist seit 2007 Stipendiatin mehrerer Stiftungen und Vereine wie LiveMusicNow, des Yehudi Menuhin Vereins, der Stiftung Edelhof Ricklingen und des Vereins Klassik in der Klinik e.V.. Sie gab 2004 ihr Konzertdebüt mit dem "Concierto de Aranjuez" von J. Rodrigo und ist heute eine gefragte Solistin und Kammermusikerin mit reger Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Seit 2014 studiert sie bei Israel Golani (Amsterdam) Barockgitarre und wirkt sowohl bei Projekten der Alten Musik, als auch bei Projekten der zeitgenössischen Musik mit.

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