Lesung: "Der Wald - Natur und Geschichte"

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Dem Wald geht es schlecht – er ist offensichtlich eher ein Klimaopfer als ein Klimaretter. Dies wurde mehr als deutlich beim ersten Runden Tisch „Prima Klima?“, der gemeinsam mit dem Staatlichen Forstamt Waldshut und dem Nabu veranstaltet wurde. Auch bei der nächsten Veranstaltung am 30. August im NABU Zentrum am Naturena Badesee steht bei der Lesung mit Professor Hansjörg Küster der...

Dem Wald geht es schlecht – er ist offensichtlich eher ein Klimaopfer als ein Klimaretter. Dies wurde mehr als deutlich beim ersten Runden Tisch „Prima Klima?“, der gemeinsam mit dem Staatlichen Forstamt Waldshut und dem Nabu veranstaltet wurde. Auch bei der nächsten Veranstaltung am 30. August im NABU Zentrum am Naturena Badesee steht bei der Lesung mit Professor Hansjörg Küster der Wald im Mittelpunkt.
Der Wald ist für die Meisten der Inbegriff von Natur, die Gegenwelt zur Zivilisation. Das neue Buch von Professor Hansjörg Küster setzt den vielen Mythen und Mutmaßungen über das Naturphänomen Wald eine anschauliche Darstellung seiner permanenten Entwicklung und Veränderung entgegen. Der Wald dient nicht nur ökonomischen Interessen und der Erholung: Gerade angesichts der Erderwärmung kommt einer nachhaltigen und langfristigen Waldwirtschaft wachsende Bedeutung zu. „Der Wald hat nicht nur eine Geschichte, stets ist er auch ein Spiegel unseres Umgangs mit der Natur“, ist sich Hansjörg Küster, der als Professor für Pflanzenökologie am Institut für Geobotanik der Leibniz Universität in Hannover tätig ist, sicher.
Seit Jahrmillionen beeinflusst ein merkwürdig diffuses Ökosystem das Bild unserer Erde: der Wald. Hansjörg Küster nimmt nicht nur den Leser, sondern auch die Besucher im NABU Zentrum Birkendorf mit auf eine Reise durch die Jahrmillionen: Er wagt Thesen, zumal der Wald für Klimaveränderungen mit verantwortlich war und noch immer ist. Wie wird sich wohl diese komplexe gegenseitige Beziehung weiter entwickeln?

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