Uraufführung der Friedenskantate: Musik von Uli Führe und Texte von Helle Trede

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„Hier ist ein Ton getroffen, der die Menschen aufhorchen lässt“, heißt es über die Texte der Autorin Helle Trede. Und sie schuf entlang von biblischen Zitaten ihre lyrische Deutung der Jahreslosung Suche Frieden und jage ihm nach. Ein Thema, das sie schon lange bewegt. Sprache ist Denken und Denken schafft Handeln. Und gesungene Sprache ist fühlend bewegtes Denken. Schon lange war...

„Hier ist ein Ton getroffen, der die Menschen aufhorchen lässt“, heißt es über die Texte der Autorin Helle Trede. Und sie schuf entlang von biblischen Zitaten ihre lyrische Deutung der Jahreslosung Suche Frieden und jage ihm nach. Ein Thema, das sie schon lange bewegt. Sprache ist Denken und Denken schafft Handeln. Und gesungene Sprache ist fühlend bewegtes Denken. Schon lange war eine Zusammenarbeit mit dem Komponisten Uli Führe angedacht, und so kam es in dieser Friedenkantate zu dieser Zusammenarbeit.
Die Musik folgt dem inhaltlichen Programm: “ Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 4/15) Das Vorspiel spiegelt den alten Unfrieden der Welt. Harte und scharfe Streicher-Akkorde sind der Nachhall einer streitbaren Menschheit.  Aber da ist immer auch die Harfe dabei, das Instrument Davids. So wie der kranke Saul nach und nach durch die Harfentöne eine Verwandlung erlebt, so wandelt sich der innere Prozess auch musikalisch zum Frieden. Bewusst werden in der Komposition barocke Anklänge aufgenommen, inspiriert durch die Autorin, die in ihrer Textur den Sprachduktus des 18.Jhds. aufnimmt („Fürchte nicht der Feinde toben“).
Die Chorleiter der evangelischen Kirche, Konstanze Ruttloff, und Roman Babler von der katholischen Kirche zeigten sich offen für die Umsetzung und erarbeiteten mit dem Ökumenischen Chor das Werk, das mit Chor, Solisten und Orchester uraufgeführt wird. 
Die Suche nach dem Frieden ist eine Arbeit, die auch unsere Vorfahren mühsam umgesetzt haben. Die Geschichte der Menschheit ist ein langer Weg auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben. Alles mündet ganz in der barocken Tradition in einem Choral, („So seid getrost“), der eine Verheißung des Friedens besingt.

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