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Kloster Museum St. Märgen

Um 1660 fertigen die Schwarzwälder Uhrmacherbrüder Georg und Mathias Kreutz die ersten hölzernen Waaguhren. Bald beginnt der weltweite Siegeszug der Schwarzwalduhr. Die Ausstellung öffnet den Blick auf die faszinierende Geschichte hinter dem Stereotyp von der Kuckucksuhr.

Landschaft – Kunst – Uhrengeschichte. Das Kloster Museum in St. Märgen bietet einen breiten Querschnitt durch die wichtigsten Themen, die den Schwarzwald in den vergangenen Jahrhunderten prägten.

Die Schwarzwalduhr

Um 1660 fertigen die Schwarzwälder Uhrmacherbrüder Georg und Mathias Kreutz die ersten hölzernen Waaguhren. Bald beginnt der weltweite Siegeszug der Schwarzwalduhr. Mit diesem bis heute populären landschaftstypischen Produkt verbinden sich Klischees vom Kuckuck bis zum einsamen Uhrmacher. Die chronologisch aufgebaute Ausstellung zeigt die ganze Bandbreite der Uhrwerke und der geschnitzten und gemalten Schilde.

Die Uhr aus dem Schwarzwald reist um die Welt

Das Museum zeigt die Handelsnetze und -methoden der Reisenden im 18. Jahrhundert, aber auch persönliche Schicksale. Das Leben des Andreas Löffler aus St. Märgen, der 1839 nach England geht, um als Händler zu arbeiten, berührt besonders. In über 20 Briefen an seine Eltern wird das Denken, Fühlen und Handeln dieses jungen Mannes aus dem Schwarzwald lebendig.

Klosterbildhauer Matthias Faller

Das Kloster Museum beherbergt einige der charakteristischen Werke des Klosterbildhauers Matthias Faller (1707 - 1791), der vor allem für die Klöster St. Märgen und St. Peter arbeitete. Große Barock- und Rokokoaltäre mit überbordenden Ornamenten entstanden von seiner Hand, ebenso wie kleine Hausaltäre und Uhrenschilde.

Sakrale Kunst und Volksfrömmigkeit

Im 18. und 19. Jahrhundert war es üblich, das ganze Haus mit religiösen Zeichen und Symbolen zu versehen. Diese Durchdringung des Alltags mit Devotionalien wie Gebetsbüchern, Andachtsbildern, Känsterle und Kruzifixen, die häufig von Wallfahrten mitgebracht werden, dient der eigenen, persönlichen Frömmigkeitsausübung. Die reiche St. Märgener Sammlung veranschaulicht somit heute zumeist verloren gegangene Praktiken der Volksfrömmigkeit.

Schwarzwälder Hinterglasmalerei

Die Schwarzwälder Hinterglasmalerei steht in enger Verbindung mit der Wallfahrt. Im Mittelalter ist die Wallfahrt oft eine Sühnefahrt. Sie ist eine Fernwallfahrt nach Jerusalem, Rom und Santiago de Compostela. An die Stelle der Fernwallfahrten treten die regionalen Wallfahrten. Die Entwicklung und der Vertrieb der für den Wallfahrtsort St. Märgen bedeutenden Schwarzwälder Hinterglasmalerei werden neben anderen historischen Handwerken wie der Schuhmacherei und der Trachtenstickerei im Museum.

Normalpreis4,00 EURinkl. Führung
Kinder unter 15 Jahren frei

Kostenloser Eintritt inklusive Führung mit der Hochschwarzwald Card

Montag geschlossen
Dienstag geschlossen
Mittwoch 10:00 - 13:00 Uhr Führungen: 10:15 und 11:45 Uhr
Donnerstag 10:00 - 13:00 Uhr Führungen: 10:15 und 11:45 Uhr
Freitag geschlossen
Samstag geschlossen
Sonntag 10:00 - 13:00 Uhr Führungen: 10:15 und 11:45 Uhr

Karte

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