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Bannwald Schwarzahalden

Mit rund 428 ha gehört der Bannwald Schwarzahalden zu den größten Waldschutzgebieten in Baden-Württemberg. Die Waldflächen auf dem Gebiet der Gemeinden Höchenschwand und Ühlingen-Birkendorf befinden sich im Besitz des Landes Baden-Württemberg und der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf. Das Bannwaldgebiet erstreckt sich auf beiden Seiten des Schwarza- und Fohrenbachtals auf einer Höhenlage zwischen 620 m bis 960 m über NN. Der mittlere Jahresniederschlag beträgt zwischen 620 und 1000 mm.

Die sehr schöne Lage des Schutzgebietes, welches sich links und rechts der Schwarza, ausgehend von der Leinegg bishin zum Rappenfelsen, auf einer Höhenlage zwischen 620 m und 960 m ü. NN erstreckt, fasziniert durch Vielfalt und Urwüchsigkeit. Zu den typischen Geländeformationen gelten die Steinrasseln und Blockschutthalden. Auf den oft schmalen Pfaden begegnen dem Waldbesucher immer wieder seltene Pflanzen und Tiere.

Seit dem europäischen Naturschutzjahr 1970 unterbleibt im Bannwald Schwarzahalden jegliche Nutzung. Umgestürzte Totholzbäume gehören zum Landschaftsbild. Die Natur bleibt sich hier komplett selbst überlassen und kann sich damit, vom Menschen ungestört, zu einem Urwald von Morgen entwickeln. Für die Forstwissenschaftler der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg dient der Bannwald auch als Beobachtungsfläche. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich wichtige Hinweise für die naturnahe Waldbewirtschaftung ableiten.

Bei einer im Bannwald Schwarzahalden angebotenen Führung mit einem Förster vom Landratsamt Waldshut, Forstbezirk Ost, wird der Unterschied zwischen einem forstwirtschaftlich genutzten und einem sich selbst überlassenen Wald verständlich gemacht. Auch Spuren früherer Besiedelung auf dem „Brendener Berg“ lassen sich unterwegs entdecken. Die Führungen erstrecken sich über eine Distanz von rund 5 Kilometern und führen über schmale und zum Teil steile Wege, für die ca. 3 Stunden (reine Gehzeit ca. 1,5 Stunden) benötigt werden. Weitere Informationen zu den Terminen erhalten Sie unter 07652/1206 0.

Gefahren im Bannwald!
Im Bannwald finden keinerlei forstwirtschaftliche oder der Verkehrssicherung dienende Maßnahmen statt. Abgestorbene oder kranke Bäume werden nicht entfernt, sondern zerfallen auf natürliche Weise. Deswegen können bei starkem Wind Äste abbrechen oder ganze Stämme fallen. Betreten Sie den Bannwald wegen dieser erheblichen Gefahr nur bei windstillem Wetter. Für eventuell auftretende Schäden sind Sie selbst verantwortlich.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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Reiseauskunft der Deutschen Bahn AG

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