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Titisee

Der Titisee das wohl bekannteste und beliebteste Ausflugziel im Hochschwarzwald.

360° Panorama

Den Alltag hinter sich lassen und eintauchen in Entspannung pur, Natur spüren.

Von vielen wird die Seestraße in Titisee als die schönste Flaniermeile des Schwarzwaldes bezeichnet. Jährlich bis zu 2 Mio. Besucher gehen hier auf Entdeckungsreise in den zahlreichen Geschäften und Souvenirshops, um sich mit Geschenken aus dem Hochschwarzwald für sich selbst, die Familie oder Freunde und Bekannte einzudecken.

In den Biergärten kann man sich danach bei einer Erfrischung und bei einem einzigartigen Blick auf den berühmten Titisee entspannen. An den Anlegestegen der beiden Schifffahrtsbetriebe können Seerundfahrten unternommen werden oder man kann mit kleinen Booten den Titisee auf eigene Faust erkunden.

Aktive und Naturliebhaber umrunden den Titisee auf einer 8 km, abwechslungsreichen Tour entlang des Ufers, hinauf auf eine Anhöhe mit herrlichem Blick auf den See.

Die Geschichte des Ortes Titisee

Der alte Name des Ortes war "Viertäler". Er ergibt sich aus der Landschaftsgestalt der Gemeinde, nämlich aus den vier Tälern Altenweg, Spriegelsbach, Schildwende und Jostal. Seit dem 1. Mai 1929 wird der Ort wie der See, an dem er liegt, genannt.

Der Name des Sees hat schon eine alte Geschichte. In einem Schreiben des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen von 1050 ist der Name Titinsee erwähnt, und in einer Urkunde vom 9. Oktober 1095 ist der See Titunsee genannt. Der Ursprung des Namens wird vermutet, weil zu der angegebenen Zeit römische Heere in der Nordschweiz lagerten und von dort aus nach Germanien und in unser Land vordrangen. Vermutlich gab man damals dem See den Namen "Titus" also Titunsee.

Hochtäler des Schwarzwaldes
Es ist also sicher anzunehmen, dass vor dem Jahre 1000 die Hochtäler des Schwarzwaldes noch nicht besiedelt waren. Die Nachbargemeinde Neustadt/Schwarzwald wird 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Bei einem Kaufvertragsabschluss des Grafen Heinrich von Lupfen Anno 1294, über den Verkauf von Gütern und Rechten der Burg und Stadt Stühlingen, gab dieser den Kufzeugen bekannt, dass Leute aus seinem Herrschaftsbereich über die Straße bei Nuwstadt (Neustadt) gezogen seien und Siedler aus Tirol in den Schwarzwald kamen und ansässig wurden. Aus anderen Dokumenten ist ersichtlich, dass Siedler aus Tirol in den Schwarzwald kamen und ansässig wurden. Nachdem das Land mit Harke und Pflug soviel wie erobert war. Der Abschluss der Besiedlung der Gemeinde Viertäler dem heutigen Titisee, beweist die so genannte "Türkenbesteuerungsliste" vom 11. November 1543.

Ernährungsgrundlage der Menschen waren Ackerbau und die Viehhaltung
In dieser Aufstellung sind sämtliche Familien, insgesamt rund 90 an der Zahl, erfasst und steuerlich verlangt. Die Steuerbeträge, wie überhaupt die Ernährungsgrundlage der Menschen in diesen Tälern der Ackerbau und die Viehhandlung waren. Der Waldbau spielte daneben sicher eine bedeutende Rolle. Auf den Hofsägen wurde das Holz aus dem Walde verarbeitet und in den kleinen Hofmühlen, die heute noch da und dort im Talgrund zu finden sind, wurde das Brotgetreide gemahlen oder Gerste und Hafer als Futter für das Vieh. Die Hänge wurden mancherorts bis zur Kammhöhe landwirtschaftlich genutzt, denn Ackerbau war in früherer Zeit das Vorherrschende. Erst in neuerer Zeit hat die Waldwirtschaft an Bedeutung gewonnen und ist heute zur Haupterwerbsgrundlage geworden. Selbstverständlich waren aber auch die Handwerksbetriebe wie Schmiede, Schreinereien u.a. vorhanden.

Hochschwarzwald wurde als Wandergebiet entdeckt
Mit Beginn der Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts bahnte sich ein neues Verhältnis im Leben der Menschen der Schwarzwaldtäler und damit auch der Einwohner der Gemeinde Viertäler an. Der Hochschwarzwald wurde von Natur liebenden Menschen als Wandergebiet entdeckt und die Gemeinde trug dem Rechnung. Hotels und Berghütten wurden errichtet, die Straßen wurden ausgebessert und ausgebaut, damit in der Nähe des Sees ein Verkehrsmittelpunkt im Schwarzwald geschaffen. Nicht allein die Schönheit der Landschaft am Titisee, sondern auch das aufgrund der Höhenlage gesunde Klima waren ein Grund für die vielen Besucher aus allen europäischen Ländern.

Die Sage von der Entstehung des Titisees

Vor uralter Zeit lag über dem Tal zwischen Feldsee und Titisee ein gewaltiger Gletscher, vom Hauptgebirgsstock ausgehend. Mit der Zeit schmolz dieser Gletscher zu einem See,welcher das ganze Bärental, die Talmulde von Hinterzarten und das Gutachtal bis unterhalb Neustadt ausfüllte und hier im Osten sich einen Abfluss schuf. Als Rest dieses reichgegliederten Sees erscheint der Titisee.

Üppigkeit und Verschwendung

Vor vielen hundert Jahren soll unterhalb der Seesteige ein Kloster und eine Stadt gewesen sein. Bei den Bewohnern stieg die Üppigkeit und Verschwendung zu solcher Höhe, dass sie in ausgehöhlten Weissbrotwecken wie in Schuhen umhergingen und das Weiche des Brotes dem Vieh hinwarfen. Zur Strafe versanken Stadt und Kloster, und an ihrer Stelle erschien der Titisee. Bei hellem Wetter sieht man die Turmspitze der Klosterkirche, und an stillen Sonntagen vernimmt man Glockentöne aus der versunkenen Stadt. "Titinire" - Schellen klingeln, womit wohl der älteste, zuerst 1100 auftauchende Name "Titiunsee" zusammenhängen mag. Das Kloster soll wieder aus der Tiefe aufsteigen, wenn das zu Friedenweiler untergeht.

Mystische Zaubersprüche am Titisee

Als der See einst ausbrechen wollte, verstopfte in der Nacht eine alte Frau unter Zaubersprüchen die Öffnung mit ihrer weißen Haube. Jedes Jahr verfault ein Faden von derselben. Ist die Haube ganz verschwunden, bricht der See aus und überschwemmt das Dreisamtal. Der See soll unter dem Boden sich weiter ausdehnen, ja mit dem Meer in Verbindung stehen. Ein Bauer sei einst über den gefrorenen See gefahren, dabei eingebrochen und versunken, mit dem Gefährt samt den Ochsen bei der Schanz jedoch wieder herausgekommen. Einer fuhr mit dem Schiff auf die Mitte des Sees, um die große Tiefe zu messen. Eine furchtbare Stimme rief aus der Tiefe: "Missest du mich, so verschling ich dich." Voll Schrecken fuhr der Mann dem Lande zu und niemand versuchte es seither, die Seetiefe zu erforschen.

frei zugänglich / immer geöffnet

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