Wutachschlucht

Aktuell: Touren in die Wutachschlucht sind aktuell nicht ratsam. Alle Wege sind sehr rutschig und matschig.

Ein abenteuerliches Wildfluss-Tal im Schwarzwald. Die Wutach und ihre Nebenflüsse bilden eine überwältigende Urlandschaft mit romantischen Schluchten und urwüchsigen Wäldern. Ein unvergessliches Erlebnis für jeden Wanderer.

Unser Wandertipp zur Wutachschlucht

Wutachschlucht aktuell:

Touren in die Wutachschlucht und Wutachflühen sind aktuell nicht ratsam. Alle Wege sind sehr rutschig und matschig.

Seit November ist die Wandersaison in der Wutachschlucht und ihren Seitenschluchten sowie den Wutachflühen de facto ausgelaufen. Die Gastronomiebetriebe (Schattenmühle, Burgmühle, Kiosk an der Wutachmühle) haben Winterpause und der ÖPNV fährt die Schattenmühle nicht an.

Alternativ bieten sich Touren auf den Höhen um die Schluchten an.

Die Wegunterhaltung und Verkehrssicherung an Wanderwegen und Brücken haben ebenso Winterpause. Umgestürzte Bäume, Steinschlag oder Erdrutsche werden erst im Frühjahr 2020 wieder beiseite geräumt.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständis!

Ein einzigartiges Naturschutzgebiet:

Die Wutachschlucht ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Das Gebiet kann nicht durchfahren werden, sondern man muss es durchwandern.

Die Quellbäche der Wutach (wütende Ach) kommen vom Osthang des Feldbergs. Drei Namen hat das Gewässer, bevor es bei Waldshut in den Hochrhein mündet: vom Feldsee im Ostkar des Feldberges bis zum Titisee schlängelt es sich als "Seebach" gemächlich durch die Talaue des Bärentals. Als "Gutach" (gute Ach) verlässt es den Titisee und östlich von Neustadt heißt der nun reißende Fluß "Wutach" (wütende Ach).

Einblick in die Erdgeschichte

Von hier an wird es botanisch und geologisch interessant. Tief hat sich die Wutach in die Keuperschichten eingegraben und verändert auch heute ständig, vor allem im Frühjahr, das Flussbett und die Talschlucht. Dem Hobbygeologen bieten die nach Osten abfallende Schichtungen einen interessanten Einblick in die Erdgeschichte. Besonders interessant sind die Verkarstungen und Dolinenbildungen und die in Lias zu findenden vielen Versteinerungen, wie Amoniten und Belemiten.

Ein Eldorado für Hobbybotaniker

Von den 2 500 in Mitteleuropa vorkommenden Pflanzenarten sind hier allein 1 200 vertreten, darunter Seltenheiten wie Hirschzunge, Felsennelken, Türkenbund, Mondviolen, (Silberblatt) und im Herbst der Silbertaler.

Und ist es nicht erstaunlich, dass in der Schlucht noch über 500 Schmetterlingsarten anzutreffen sind so wie der sehr seltene Apollofalter. Hundert Vogelarten begegnen dem Naturfreund, darunter der Wespenbussard, der Gänsesäger und der buntschillernde Eisvogel.

Die Wutach erwandert man am zweckmäßigsten von West nach Ost in etwa zwei Tageswanderungen.

Empfehlenswerte Einstiege sind die Gutachbrücke bei Kappel, östlich von Neustadt, bei der Schattenmühle (Info-Zentrum und Waldwander-Parkplatz) von Löffingen-Göschweiler.

Empfehlenswert als Einstieg ist auch die Dietfurt (Wanderparkplatz Löffingen-Reiselfingen) oder der Wanderparkplatz bei Löffingen-Bachheim.

Weitere Informationen: Aktuelle Bedingungen, Touren etc.

freier Eintritt
frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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