Kuhler Pfad! Auf dem Kuhle(h)rpfad in Lenzkirch-Saig gibt es viele Aufgaben zu meistern

Kuhglocken läuten, Kuhfell ertasten, im Kuhstall kuscheln: Auf Kuhnigundes Kuhle(h)rpfad in Lenzkirch-Saig können kleine Menschen ganz viel über die großen Tiere erfahren. 

von Silke Kohlmann, 31. Oktober 2018

Gemeinsam mit Kuhnigunde macht ihr euch auf dem Kuhle(h)rpfad auf den Weg um spielerisch Wissen über die Landwirtschaft im Hochschwarzwald zu erlangen.
Gemeinsam mit Kuhnigunde macht ihr euch auf dem Kuhle(h)rpfad auf den Weg um spielerisch Wissen über die Landwirtschaft im Hochschwarzwald zu erlangen. - © Silke Kohlmann

Wir starten – wo denn sonst – am Kuhberg. Kuhnigunde begrüßt uns schon am Startpunkt in Form eines großen Aufstellers. Hier darf erst mal geläutet werden, was das Zeug hält. Drei Kuhglocken baumeln da und falls eine Kuh in der Nähe wäre: Die drei Kinder hätten sie mit ihrem ohrenbetäubenden Gebimmel ganz bestimmt beeindruckt.

Nachdem uns allen die Ohren klingeln, wandern wir los. Der kinderwagentauglichen Weg führt uns in den herrlichen Wald. Blüten, Flechten, Pilze: Hier gibt es auch am Wegrand einiges zu bestaunen. Und gleich wartet die nächste Station, die unseren Tastsinn fordert. Hinter hölzernen Klappen verbergen sich Felle. Manche langhaarig und weich, manche kurz und glatt, eines besonders borstig. „Ich hab's doch gewusst“, sagt die siebenjährige Marie, „das ist ein ...“. (Aber das verraten wir an dieser Stelle natürlich nicht.) Wir können gar nicht genug davon bekommen, die Hände in die weiche Wolle zu versenken und über die glatten Fell zu streichen – zu wem sie gehören, das verraten übrigens die Bilder unter der Klappe.

Langhaarig und weich, kurz und glatt, oder besonders borstig - zu welchen Tieren gehören wohl die unterschiedlichen Felle?
Langhaarig und weich, kurz und glatt, oder besonders borstig - zu welchen Tieren gehören wohl die unterschiedlichen Felle? - © Silke Kohlmann

Schließlich machen wir uns doch auf den Weg und landen schließlich beim Zapfenbasketball. Tannenzapfen müssen in einen hohlen Baum geworfen werden. Wer's schafft, wird mit einem Glockenton belohnt. Aber das ist ganz schön knifflig, der Baumstamm hoch und der Arm kurz. Die drei Kinder geben so schnell nicht auf und schaffen es schließlich – mit ein klein wenig Hilfe von Papa.

Großer Jubel beim Zapfenbasketball.
Großer Jubel beim Zapfenbasketball. - © Silke Kohlmann

Auf dem weiteren Weg gibt es noch weitere Aufgaben zu meistern: auf der Slackline die Balance halten, Kegeln mit einem Gummistiefel oder beim Kuh-Memory den Durchblick behalten.

Emil behält den Durchblick beim Kuh-Memory.
Emil behält den Durchblick beim Kuh-Memory. - © Silke Kohlmann

Nach vielen Abenteuern und Entdeckungen im Wald landen wir auf dem Spielplatz auf der Kuppe des Kuhbergs. „Da ist ja endlich der Kuhstall“, ruft Emil (3 Jahre alt). Tatsächlich: Am Rande des Spielplatzes steht ein kleiner Stall. Die Tür schiebt sich knarrend zur Seite. Ein vorsichtiger Blick: keine Kuh drin. Aber viel Platz zum Springen, Toben und um sich gemütlich im Heu liegend die Geschichte von Kuh Kuhnigunde vorlesen zu lassen.

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