Ein Ziel für gemütliche Abende

Das winterliche Lebensgefühl im Schwarzwald

Stubede

Draußen ist es schneidend kalt und der Wind pfeift um die Hauswände, während drinnen im Kachelofen das Feuer knistert und Menschen in einer geselligen Runde zusammensitzen. Dabei wird gelacht, Karten gespielt, gesungen, erzählt, geschnitzt, gestickt oder gegessen und getrunken. Im Hochschwarzwald nennen wir das „Stubede“!

Die „Stubede“ (abgeleitet von der Stube) hat eine lange Tradition im Schwarzwald. Sie bezeichnet die gesellige Zusammenkunft von Familie, Freunden und Nachbarn in der Bauernstube eines Gastgebers, vornehmlich an kalten Winternachmittagen und -abenden.

Die Schwarzwälder Stube war der wärmste und gemütlichste Ort in einem Bauernhaus

Urlaub mit "Stubede" 

Gemütlicher Winterurlaub mit Hütten-Flair

Du kannst die Stubede, das winterliche Lebensgefühl des Hochschwarzwalds, in Deinem Winterurlaub erleben. Am Ende eines kalten Wintertages wartet immer eine warme Stube auf Dich, wo du in netter Gesellschaft bist, Dich aufwärmen und entspannen kannst und authentische Hochschwarzwälder Lebensart kennenlernst!

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Nach einem Winterspaziergang an der kalten Luft in die warme Stube zu kommen, mit anderen Menschen zusammenzukommen und bei einem heißen Tee langsam die innere Wärme in sich aufsteigen zu fühlen

Authentische Schwarzwälder Stubede erleben

Dein Stubede-Moment

Die Stubede erleben - dafür hast Du im Winter mehrere Möglichkeiten: Du kannst Dir deinen Stubede-Moment auf dem Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht reservieren, beim Stubede Ausbau-Wettbewerb mitmachen oder die mobile Stubede in mehreren Städten deutschlandweit besuchen. Der Hochschwarzwald geht nämlich auf Roadshow und kommt nach Berlin, Hamburg, Münster, Stuttgart und Freiburg. 

Stubede - Das kann man fast nicht mit Worten beschreiben. Man muss es erlebt haben.
(Sabine Amann, Strohschuhmacherin aus Grafenhausen)
Bei einer Stubede wurden einfache Handarbeiten erledigt, es wurde genäht, gesponnen, geflochten, geschnitzt und gewerkelt.

Tradition der Stubede

Historischer Hintergrund

Die „Stubede“ (abgeleitet von der Stube) hat eine lange Tradition im Schwarzwald. Sie bezeichnet die gesellige Zusammenkunft von Familie, Freunden und Nachbarn in der Bauernstube eines Gastgebers, vornehmlich an kalten Winternachmittagen und -abenden. Zu dieser oft sehr schneereichen Jahreszeit ruhte in den Höhenlagen des Hochschwarzwaldes die Landwirtschaft. Die Bewohner der Bauernhöfe mussten mit Ressourcen wie Holz und Kerzenwachs sparsam umgehen. So kamen sie auf einem der Höfe zusammen, um im einzigen beheizten Raum des Hauses die Wärme des Kachelofens und das Licht gemeinsam zu nutzen. Daher kommt die alternative Bezeichnung „z’Licht go“ oder „Lichtgang“, die im nördlichen Hochschwarzwald gebräuchlich ist. Bei einer Stubede wurden einfache Handarbeiten erledigt, es wurde genäht, gesponnen, geflochten, geschnitzt und gewerkelt. Vornehmlich die Männer widmeten sich auch gern dem Kartenspiel – vor allem dem Schwarzwald-typischen Cego. Nebenbei unterhielt man sich, tauschte Neuigkeiten aus, erzählte sich kuriose Geschichten und Sagen. So diente die Stubede auch zur Kontakt- und Nachbarschaftspflege. Oder jemand holte ein Instrument hervor und man begann zu musizieren und zu singen, oft bis spät in die Nacht.

Reisemagazin

Wir öffnen Hochschwarzwälder Stuben für Dich! Entdecke im Reisemagazin gemütliche Hütten, in denen Du am warmen Kachelofen einkehren kannst, erfahre mehr über die uralte Tradition des Strohflechtens oder lass Dich von leckeren Backrezepten für die Winterzeit begeistern. Also immer rein in die gute Stube! 

Rezepttipps

Unsere Partner: innen

Wir sagen Danke!

Wir bedanken uns recht herzlich bei all unseren Partner:innen, welche uns bei dem Projekt Stubede so tatkräftig unterstützt haben: